„BLUTLINIEN”

Stralsund-Krimi um kaputte Familie in Vorpommern

Der „Stralsund”-Krimi im ZDF zeigt am Sonnabend eine neue Episode. Es geht um „Blutlinien” quer durch die Hansestadt.
dpa
Von links: Max Morolf (Wanja Mues), Gregor Meyer (Michael Rotschopf), Nina Petersen (Katharina Wackernagel) und Karl Hidde (Al
Von links: Max Morolf (Wanja Mues), Gregor Meyer (Michael Rotschopf), Nina Petersen (Katharina Wackernagel) und Karl Hidde (Alexander Held) sind die Ermittler der ZDF-Reihe „Stralsund-Krimi”. Gordon Timpen/ZDF/dpa
Berlin.

Serienmorde, die wie früher bei der Mafia mit einem Metalldrahtstück begangen werden, und tiefe Einblicke in drei Generationen einer Familie: Das zeigt die ZDF-Krimireihe „Stralsund“ in ihrer Episode „Blutlinien“. Dazu gehört auch der Anblick des zerstörten Gesichts einer jungen Frau, die vor mehr als 20 Jahren in einem Schuppenfußboden einbetoniert wurde. Der Krimi von Regisseur Lars Henning, den das ZDF am kommenden Samstag (9. Mai) um 20.15 Uhr zeigt, ist also nichts für schwache Nerven.

Bauarbeiter entdeckt Leiche

Psychologisch und atmosphärisch überzeugt der Fall für das Team um Kommissarin Nina Petersen (Katharina Wackernagel) allemal. Petersen ist gleich zweifach persönlich involviert. Die erste Leiche – die ein Bauarbeiter entdeckt – und zwei Betroffene waren Schulfreunde von ihr.

Die Tote Klara war mit 17 Jahren plötzlich spurlos verschwunden. Der Verdacht fiel damals auf ihren Freund, den Kleinkriminellen Henrik Brandt (Barnaby Metschurat). Aber auch auf dessen ebenso zweifelhaften Vater Carlos (Axel Siefer), der nun dement im Pflegeheim ist. Mit Klara und Henrik komplettierte dessen Schwester Maren (Franziska Hartmann) ein unzertrennliches Dreiergespann. Während Henrik gerade aus einer Haftstrafe wegen diverser Delikte entlassen wird, versucht Maren, sich mit ihrem Freund Ben (Stefan Rudolf) und ihrem Sohn Jo (Jack Owen Berglund) eine neue Existenz aufzubauen. Was ihr jedoch nicht zuletzt wegen der Aggressivität ihres Teenager-Sohnes schwerfällt.

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Kommissarin verknallt in Kollegen

Wenn die Kommissarin Maren verhört, bewegen sich beide auf einem schmalen Grat zwischen persönlich und professionell. Besonders Hartmann und Metschurat als Darsteller des unseligen Geschwisterpaars lassen das Geschehen menschlich wahrhaftig und berührend erscheinen.

Dann gibt es da allerdings noch etwas, was der seit 2009 an der Ostsee in Vorpommern ermittelnden Kommissarin zusetzt: Ihre Befürchtung, dass ihre erwachenden Gefühle für den Kollegen Thomas Jung (Johannes Zirner) in Gefahr geraten, weil er unerwartet zum Team-Chef aufgerückt ist.

 

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Kommentare (3)

sieht sich so einen Quatsch eigentlich an???

...also etwas für Leute deren Leben so leer ist daß sie glauben sich an "zerstörten Gesichtern" oder "Wegwerfmädchen" im TV aufgeilen zu müssen.
Und da die eher drittklassige Stralsund -Reihe im Wettbewerb um die Gunst der Voyeure schon am Ende der Nahrungskette steht muß der NK eben fleißig die Werbetrommel rühren...

Da haben die Kritiker der „Ihr kommt hier nicht rein“-Vorschriften wenigstens Futter für mehr Geläster. 🤣