„RADIO”

Video zu Rammstein-Song mit besonderer Premiere

Rammstein stellt am Freitag das neue Video zum Song „Radio“ vor. Doch schon am Donnerstag ist es zu sehen. Wer es aber hören möchte, braucht dazu wirklich ein Radio.
Fabian Beyer Fabian Beyer
Den Trailer zum neuen Video des Songs „Radio” hat Rammstein bereits veröffentlicht.
Den Trailer zum neuen Video des Songs „Radio” hat Rammstein bereits veröffentlicht.
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SMS
Berlin.

Mit „Radio” feiert nach „Deutschland” am Freitag die zweite Single aus dem neuen Album der Band Rammstein offiziell Premiere. Wer die Musiker kennt, weiß, dass sie sich immer wieder etwas neues einfallen lassen. Denn die Berliner Rocker gelten als wahre PR-Profis. Und so werden die Fans auch dieses Mal nicht enttäuscht.

Für alle, die sich nicht bis zum Freitag gedulden können, hat sich Rammstein eine besondere Aktion überlegt. So wird unter anderem in Berlin und Köln das Video bereits am Donnerstag gezeigt – allerdings ohne Ton. Per Beamer wird „Radio” um 20.55 Uhr an eine Hauswand an der Torstraße, Ecke Prenlauer Allee in Berlin-Mitte projiziert. Auch in der Kölner Südstadt wird das Video am Eifelwall 56 auf eine Hauswand projiziert. Los geht es dort um 21 Uhr.

Wer zum Video gleichzeitig noch den Song zu hören möchte, muss sich ein Radio mitnehmen. In Berlin ist das auf Radio 1 (Frequenz 95,8) möglich, in Köln auf 1Live (Frequenz 102,4), wie beide Radiosender mitteilten. Die offizielle Weltpremiere für „Radio” legte die Band für Freitag 11 Uhr fest. Am 17. Mai soll dann das neue Album erscheinen.

Kritik an Trailer für „Deutschland”

Bereits mit dem Trailer für den Song „Deutschland” hatte Rammstein scharfe Kritik ausgelöst. Darin erinnerte die Kleidung der vier Band-Mitglieder stark an die von KZ-Gefangenen.

Ende Mai geht die Band auf große Stadion-Tournee durch Deutschland und Europa. Rammstein kommt am 16. Juni auch ins Ostseestadion nach Rostock. Das Konzert war innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Dabei hatte die Band nicht damit gerechnet, dass der Ansturm auf ihre Tournee so gewaltig ist. Da der Vorverkauf für die Tournee 2019 so einen Ansturm erlebte, musste die Band vorübergehend den Verkauf von Fanclub-Mitgliedschaften stoppen.

Für die Band ist es ein kleines Heimspiel. Till Lindemann, Frontman und Sänger der Band, ist rund um Schwerin und Rostock aufgewachsen. Der Keyboarder Christian „Flake” Lorenz hat früher viele Urlaube in einem Dorf in der Mecklenburgischen-Schweiz verbracht. Exklusiv für den Nordkurier schrieb er im März 2018 seine Geschichte auf, in der er sich an turbulente Ferien in der wilden Nachwendezeit erinnert: Der Rüpel von Repnitz – Rammsteins Keyboarder erinnert sich an seine Jugend in Mecklenburg.

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