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Warum Sartre keinen Nobelpreis wollte

Vor 50 Jahren stieß der Philosoph und Schriftsteller die Literaturwelt vor den Kopf – bis heute als Einziger.
dpa
Jean-Paul Sartre, hier mit Lebensgefährtin Simone de Beauvoir, wollte sich für einen Preis nicht vereinnahmen lassen.
Jean-Paul Sartre, hier mit Lebensgefährtin Simone de Beauvoir, wollte sich für einen Preis nicht vereinnahmen lassen. dpa
Paris.

15 Literaturnobelpreisträger zählt Frankreich, aktuell freut sich das Land über die Auszeichnung für Patrick Modiano. Einer der Geehrten sorgte jedoch vor genau 50 Jahren auch für einen der größten Skandale in der Geschichte des Preises: Jean-Paul Sartre. Er schlug die höchste Literaturauszeichnung der Welt aus, weil er sich nicht vereinnahmen lassen wollte.

Am 22. Oktober 1964 gab der damals 59-jährige französische Philosoph und Schriftsteller (1905 – 1980) der Nobel-Akademie einen Korb. Seine...

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