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Längerer Besuch dort, wo‘s heiß ist

Landrätin Barbara Syrbe und Werksleiter Jörg Hünike sehen sich Formsand an, der für die Gießerei unerlässlich ist. [KT_CREDIT] FOTO: L. Storbeck

Ueckermünde.Das hat länger gedauert als geplant. Beim Besuch der Ueckermünder Gießerei kam Landrätin Barbara Syrbe (Linkspartei) mit den ursprünglich ...

Ueckermünde.Das hat länger gedauert als geplant. Beim Besuch der Ueckermünder Gießerei kam Landrätin Barbara Syrbe (Linkspartei) mit den ursprünglich vorgesehenen anderthalb Stunden nicht aus. Was kein Wunder ist, denn Jörg Hünike, Werksleiter Ueckermünde der MAT Foundries Europe, konnte die Verwaltungschefin mit seinen Ausführungen zur Gießerei in den Bann ziehen. So erfuhren Barbara Syrbe und ihre Begleiter allerhand aus der Geschichte des Ueckermünder Unternehmens, das mit derzeit etwa 260 Beschäftigten und dazu noch Leiharbeitern größter gewerblicher Arbeitgeber in Ueckermünde ist. Die Gießerei hat ein solides wirtschaftliches Fundament, derzeit werden etwa 40000 Tonnen Guss pro Jahr gefertigt. Damit konnte in den vergangenen Jahren gegenüber 2009 die Produktion verdoppelt werden, sagte der Werksleiter. In der Gießerei wird im Drei-Schicht-System gearbeitet. Das Unternehmen bildet seinen eigenen Nachwuchs aus – aber längst nicht jeder Bewerber bekommt eine Lehrstelle. Nur jene, die geeignet sind und auch die Ausbildung absolvieren wollen, hieß es. Und an solchen Kandidaten mangelt es in der Region leider, erfuhr die Landrätin, die sich beeindruckt von der Unternehmensentwicklung zeigte.ls