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Loitz erwartet heißer Tanz

VonChristian BermesDer Ostsee-Spree-Ligist HSV Peenetal muss auswärts antreten. Beim Tabellenvorletzten BFC Preussen wird es keine leichte Aufgabe. Der ...

VonChristian Bermes

Der Ostsee-Spree-Ligist HSV Peenetal muss auswärts antreten. Beim Tabellenvorletzten BFC Preussen wird es keine leichte Aufgabe. Der Aufstieg ist kein Thema.

LOITZ.Bei den Loitzer Handballern herrscht allenthalben Entspannung. Daran wird sich auch im Auswärtsspiel beim Vorletzten BFC Preußen Berlin heute um 18 Uhr nichts ändern. Denn die Peenetaler haben unlängst das prestigeträchtige Rückspiel gegen die Neubrandenburger Fortunen gewonnen, haben ihr Saisonziel – Platz 1 bis 5 – bereits vorzeitig erreicht, haben nach den Patzern des Spitzenduos als mittlerweile selbst wieder Tabellenzweiter auch noch die Chance im Titelkampf einzugreifen: Und doch macht sich beim HSV niemand Gedanken und damit Druck im Hinblick auf das Thema Aufstieg.
„Der Verein hat ganz klar signalisiert, dass das aufgrund der Finanzen und des dafür notwendigen Spielerkaders nicht infrage kommt. Dem Deutschen Handball-Bund wurde auf dessen telefonische Nachfrage auch schon eine Absage erteilt“, klärt HSV-Trainer Christian Genuttis dazu auf. Dementsprechend locker können die Peenetaler in die letzten vier Partien gehen. „Natürlich wollen wir vor allem zu Hause nichts mehr abgeben, unseren treuen Fans noch ein paar tolle Handballfeste bieten und außerdem noch aus Gegners Halle mitnehmen, was geht. Und wenn es am Ende für den Kampf um die Tabellenspitze reicht, wäre das schön, wenngleich wir dafür ja auch noch Schützenhilfe benötigen“, lassen Genuttis und Team die Geschehnisse
relaxt auf sich zukommen.
Beim Vorletzten Preußen Berlin hingegen schrillen die Alarmglocken. Das Spiel gegen die Loitzer muss schon unbedingt gewonnen werden, wenn der – nach aktuellem Stand – derzeit rettende neunte Tabellenplatz überhaupt noch rechnerisch erreichbar bleiben sollte. Denn aufgrund der Abstiege von Cottbus und Usedom, dem Damoklesschwert über den Stralsundern und den entsprechenden Aufstiegsambitionen in den nachfolgenden Klassen werden derzeit bis zu vier Abstieger gehandelt.
„Dementsprechend engagiert werden die Preußen in die Partie gehen. Vor eigenem Publikum werden sich die Berliner sicher noch einmal beweisen wollen“ geht Genuttis von heftigster Gegenwehr der Hausherren, die im Hinspiel mit 36:28 bezwungen wurden und am 12. Januar ihren letzten Sieg feierten, aus. Dass ihm Lars Effenberger (private Gründe) und Alex Einweg (Kahnbeinbruch) fehlen werden, hofft der Coach durch den ausgeglichen besetzten Kader kompensieren zu können.