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Einheit Demmin wird böse "verhauen"

Schon beim Pausen-Ergebnis von 8:13 war zu erahnen: Das geht hier nicht gut aus für den SV Einheit Demmin.
Schon beim Pausen-Ergebnis von 8:13 war zu erahnen: Das geht hier nicht gut aus für den SV Einheit Demmin.
Kati Rockenschuh-Ofcsarik

Ein ungleiches Duell sahen die Zuschauer beim Handball-Spiel des SV Einheit Demmin gegen den Stavenhagener SV. Einheit-Coach Peter Ritzrau sah nach Spielende Rot.

Der Stavenhagener SV, Spitzenmannschaft der Handball-MV-Liga, „verhaute“ Gastgeber SV Einheit Demmin in der Darguner Sporthalle ordentlich: Mit einem klaren 28:17-(13:8)-Erfolg traten die Reuterstädter ihre überschaubare Heimreise an. Was Einheit entgegenzusetzen hatte, war allein der Kampfgeist, denn spielerisch war man unterlegen. Lestmann hielt und vorne wurde kurzzeitig getroffen, sodass Demmin mit drei Toren am Stück auf 7:11 verkürzte. Gäste-Trainer Jörg Dombdera nahm die Auszeit – mit Erfolg. Zur Pause führte sein Team 13:8.

Am Ende stand ein furioser Sieg für Stavenhagen oder eine deprimierende Niederlage für Demmin – je nach Sichtweise. Bitterer Beigeschmack für die Gastgeber: Trainer Peter Ritzrau legte sich nach Abpfiff mit den Unparteiischen an und erhielt  die Rote Karte. Zufriedenheit dagegen bei seinem Pendant, Gäste-Coach Jörg Dombdera: „Ich war mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden. Die Jungs haben sich an die Vorgaben gehalten und auch verdient gewonnen. Nach dem Demminer Spiel gegen Bützow waren wir gewarnt. Aber wir haben dieses Spiel eindrucksvoll dominiert.“

Günter Krause, Demmins sportlicher Leiter, resümierte: „17 Tore sagen alles. Damit kann man kein Spiel gewinnen. Uns fehlt eindeutig die Durchschlagskraft. Was der Rückraum verballert hat, war erschreckend. Glückwunsch an Stavenhagen. Zeitweise sah es nach einem Klassenunterschied aus, der sich im Ergebnis widerspiegelt.“