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Handball-Kracher beim Reuterpokal

Ein alter Bekannter in Stavenhagen und nun für Loitz am Ball: Torsten Schilk.
Ein alter Bekannter in Stavenhagen und nun für Loitz am Ball: Torsten Schilk.
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Ein reizvolles Mannschaftsfeld kämpft am Sonnabend um den begehrten Cup in Stavenhagen. Gastgeber SSV ist mit einem Männer- und einem Frauenteam am Start. Die MV-Liga-Herren duellieren sich mit Loitz und Neubrandenburg.

Das Warten hat ein Ende, die handballfreie Zeit in Stavenhagen ist vorbei, das Publikum ist „heiß“: Mit dem Reuterpokal steht für die MV-Liga-Handballer- und -Handballerinnen des Stavenhagener SV am Sonnabend ab 12 Uhr bereits vor dem Punktspiel-Start ein erster Höhepunkt auf dem Spielplan. Und im Jubiläumsjahr „150 Jahre Sport in Stavenhagen“ hat das Traditionsturnier für die Gastgeber eine besondere Bedeutung.Dazu haben sich die Damen und Herren reizvolle Gegner in die heimische Zweifelderhalle eingeladen. So bekommen es die SSV-Männer um Trainer Jörg Dombdera neben Verbandsligist Güstrower HV mit den höherklassigen Ost-Spree-Ligisten SV Fortuna '50 Neubrandenburg und dem HSV Peenetal Loitz zu tun – ein Treffen mit bekannten Gesichtern, wie Oliver Wickel aus dem Reuterstädter Team verdeutlicht. „Mit Torsten Schilk, übrigens ein alter Stavenhagener, habe ich in der Jugend zusammengespielt. Kai Baresel aus der Loitzer Mannschaft kenne ich ebenfalls.“ Und immerhin: Beim jüngsten Peenetal-Cup vor einigen Wochen gelang der Dombdera-Sieben ein Sieg gegen die HSVer, wenn man danach im Spiel um Platz drei auch knapp den Kürzeren zog. Doch nun dürften sowohl die Loitzer als auch die Fortunen im Zenit ihrer Vorbereitung stehen und damit vielleicht noch unangenehmere Kontrahenten werden.Die Stavenhagener Titelverteidiger haben ihrerseits die Konditionsphase abgeschlossen und sehen den Reuterpokal als erste echte Standortbestimmung. Die Truppe ist bis auf den zu den Senioren gewechselten Torwart Thomas Müller zusammengeblieben. Sebastian Mann vom HV Altentreptow wird künftig seine Rolle zwischen den Pfosten mitausfüllen. „Wir wollen auch in der neuen MV-Liga-Spielzeit wieder oben mitmischen“, erklärt Oliver Wickel, der selbst verletzungsbedingt derzeit nur zum erweiterten Kader der Reuterstädter zählt.

Neuzugang bei den SSV-Damen

Am Sonnabend wird der 34-Jährige aber nicht nur seine Kameraden anfeuern, sondern peilt gleichzeitig als Coach mit den SSV-Damen den Turniersieg an. Erster Gegner wird ab 12 Uhr die SG Bützow/Güstrow sein. Weitere Gegner sind Liga-Konkurrent SV Crivitz und voraussichtlich der SSV Einheit Teterow aus der Verbandsliga. „Ich bin mit unserer Vorbereitung bisher zufrieden. Wir haben auch schon Tests im Trainingslager gewonnen, unter anderem gegen Wittenberge“, so Wickel. Auch wenn es schwer werde – Crivitz belegte in der vergangenen MV-Liga-Saison den dritten Platz vor Stavenhagen – wolle man vor eigenem Publikum den Titel holen. Als echte Verstärkung habe sich bisher Neuzugang Annegret Kohls aus Stralsund erwiesen. „Mit ihr haben wir mehr Alternativen in unserem Spiel. Wenn sie jetzt am Kreis spielt, kann ich Stefanie Breu wieder im Aufbau einsetzen.“Ob das von Erfolg gekrönt ist, kann man am Sonnabend verfolgen. Gespielt wird abwechselnd Frauen/Männer, jeweils zweimal 15 Minuten. Die Siegerehrung ist gegen 20 Uhr geplant.