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Landesklasse-Trio vor reizvollen Aufgaben

Am Sonnabend wieder daheim gefordert: die Reinberger Landesklasse-Elf.
             
Am Sonnabend wieder daheim gefordert: die Reinberger Landesklasse-Elf.  
Günter Westphal

Die Talfahrt zu stoppen scheint für die Demminer Fußballer in Chemnitz fast unmöglich. Der FSV Reinberg erwartet Aufsteiger SV Gützkow. Treptow will in Ferdinandshof punkten.

An diesem Wochenende steht der Demminer SV 91 in der Fußball-Landesklasse I vor seinem letzten Auswärtsspiel in diesem Jahr. Dabei wird das Team vom SV 1950 Chemnitz erwartet. Die Gäste blieben zuletzt deutlich unter den Erwartungen. Zuletzt hagelte es für die Hansestädter gleich fünf Niederlagen in Folge.

Das führte inzwischen auf Rang zwölf in der Tabelle und in die gefährliche Zone mit Blick nach unten. Dagegen haben die Chemnitzer inzwischen nach Punkten mit Tabellenführer PSV Röbel-Müritz gleichgezogen - und wollen mit dem Heimvorteil im Bunde den direkten Anschluss nicht verlieren. Damit steht die Demminer Vertretung am Sonnabend ab 13 Uhr vor einer echten Herausforderung, wenn noch ein Auswärtspunktgewinn gelingen soll.

Der FSV Reinberg trifft in der Staffel II am Sonnabend ab 13 Uhr vor heimischem Publikum auf den SV Gützkow. Die Gastgeber siegten bei fünf Auftritten auf eigenem Platz zweimal und der Gegner SV Gützkow schaffte das auf des Gegners Platz bei fünf Versuchen. Die Gäste sind als Wiederaufsteiger inzwischen in der Gesamttabelle auf Rang neun zu finden.

Jüngste Leistungen geben Reinberg Selbstvertrauen

Am vergangenen Spieltag überraschte der 3:2-Heimsieg gegen Hanse Neubrandenburg, den spielstarken anderen Neuling, schon. Aber auch die FSV-Elf der Trainer Frank Rohloff und Robert Manke geht nach den zuletzt gezeigten Leistungen sowie Punktgewinnen mit dem nötigen Selbstvertrauen in diesen Vergleich, der zudem daheim noch einmal ein positives Ausrufezeichen durch eigene Torerfolge erbringen soll. Nicht zuletzt auch damit als ein Dankeschön der Truppe an die treuen Fans.

Spielerisch blieben beim zweiten Vertreter in dieser Staffel, dem FSV 90 Altentreptow, speziell bei den vergangenen beiden Auftritten einige Wünsche offen. Aber wenn das Ergebnis, wie gegen Lubmin, am Ende dennoch stimmt, ist das sicher zu verschmerzen. Zumal die umgekehrte Variante die Treptower früher schon mehrfach auskosten mussten. Der 12. Spieltag führt die Polchow-Mannschaft nun am Sonnabend, Anstoß 13 Uhr, zum SV Grün-Weiß Ferdinandshof.

Auch wenn die Grün-Weißen daheim jüngst eine böse 1:9-Schlappe im Vergleich mit Insel Usedom kassierten, darf sich die FSV-90-Vertretung daran keinesfalls orientieren. Spielen die Usedomer in stärkster Besetzung nämlich in einer anderen Liga. Und aus dem letzten Aufeinandertreffen in Ferdinandshof ist sicher die damals bittere 2:3-Niederlage den Tollensestädtern noch gut in Erinnerung. Zumal die Grün-Weißen nach Platz drei zu Beginn inzwischen mit zwölf Punkten den zwölften Rang in der Tabelle belegen. Da sind weitere Zähler gefragt, um den Anschluss an das untere Mittelfeld nicht zu verlieren. Aus Treptower Sicht natürlich auch, aber hier, um als toller Tabellenzweiter am Spitzenreiter dranzubleiben. Das setzt allerdings wieder eine Leistungssteigerung voraus.