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Aufsteiger verbucht ersten "Dreier"

Zarnekows Marcel Schoknecht (grünes Trikot) sorgte mit seinen zwei Toren für die Entscheidung.
Zarnekows Marcel Schoknecht (grünes Trikot) sorgte mit seinen zwei Toren für die Entscheidung.
Maik Werner

Nach der Auftaktpleite folgt für Concordias Landesklasse-Fußballer der erste Heimsieg. Malchin II erlebt eine turbulente Schlussphase in Burg Stargard, Neukalen pfeift personell aus dem letzten Loch.

SV Concordia Zarnekow-SV 1950 Chemnitz 3:0 (1:0)Nach der katastrophalen 2:8-Auftaktniederlage beim SV Waren 09 II zeigten die Landesklasse-Kicker von Concordia Zarnekow eine deutliche Reaktion und bezwangen den SV 1950 Chemnitz 3:0 (1:0). Die Tore für den Aufsteiger erzielten Paul Bebenroth und Marcel Schoknecht (2). Die rund 100 Zuschauer sahen eine kampfbetonte Partie. So bekam Concordia Mitte der ersten Hälfte per Elfmeter die Chance zur Führung. Torwart Martin Salzwedel scheiterte jedoch an seinem Gegenüber. Concordias Geduld wurde schließlich belohnt, als Paul Bebenroth in der 30. Minute mit einem Freistoß aus 25 Metern die Führung erzielte. Auch in Halbzeit zwei hatte Zarnekow mehr vom Spiel und so war es Marcel Schoknecht, der nach Einzelleistung per Fernschuss auf 2:0 erhöhte. Die Chance für die Gäste zum Anschluss vereitelte der Pfosten. Dann wurden Bernd Konopatzki mit Rot und ein Chemnitzer mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Den Schlusspunkt setzte Schoknecht per Freistoß zum 3:0. Zarnekow: Salzwedel; Konopatzki, Kruwinus (80. Binnenböse), Paul Bebenroth, Biebel, Stolt (70. Seiler), Schoknecht, Schramm, Philipp Beberoth, Schlapmann, Behrendt.

SV Burg Stargard-FSV 1919 Malchin II 5:3 (2:0)Ein umstrittener Elfmeterpfiff kippte ein turbulentes Fußball-Landesklasse-Spiel zu Gunsten des SV Burg Stargard. Ein Resümee zu ziehen fiel schwer. Zu zweideutig war die Leistung des FSV Malchin II. War die Elf in den ersten 55 Minuten deutlich unterlegen und im Hintertreffen, kämpfte man sich zurück ins Spiel und machte dem Referee am Ende eine kleine Szene. Der Elfmeterpfiff war aus Malchiner Sicht sehr fragwürdig, da in der 90. Minute geschehen und nicht mehr egalisierbar. Ein Doppelschlag von Arved Müller und Steffen Winkelmann (58. und 59. Minute) zum 2:3 erwies sich zuvor als Türöffner einer feinen Schlussphase. Als Philipp Mundt in der 87. Minute das 3:3 einköpfte, war der Jubel groß. Doch dann stolperte ein Stargarder Angreifer in die Beine von Malchins Norman Kurth. Der Pfiff besorgte das 4:3 für den Gastgeber. Als die Rot-Weißen noch einmal alles nach vorne warfen, erhöhte Stargard in der 3. Minute der Nachspielzeit auf 5:3. FSV Malchin II: D. Hewelt; Dreher, Fritsche (53. Krüger), Mundt, Fürstenau, Schröder, Kurth, Hensel, Turtschan (46. Halbeck), Winkelmann, Müller

Demminer SV 91-TuS Neukalen 1990>3:2 (0:2)Zu beneiden ist TuS-Trainer Bernd Lucka momentan nicht. Er weiß schon in dieser frühen Phase der Saison nicht, wie er die einzelnen Positionen auf dem Spielfeld besetzen soll. Im Duell zweier Verlierer des ersten Spieltages vermied nur der Gastgeber, der Demminer SV 91, den Fehlstart. Ein starker zweiter Part und Neukalener Unvermögen brachten dem Staffelneuling einen 3:2-Heimsieg. Demmin begann den ersten Durchgang aggressiv, zwang den TuS zu Fehlern. Aber der TuS machte „Nägel mit Köpfen“. Mielke stark auf rechts und Lange netzte zum 0:1 ein (15.). Jetzt übernahm der Gast die Szenerie. Pfitzner (19.) und Paß (25.) ließen noch aus, ehe Ludwigs mit seinem 2. Saisontreffer die finale Krone zum 0:2 aufsetzte (27.). In der 35. Minute zog sich TuS-Torwart Schaeffer, ohne Einwirkung des Gegners, eine schwere Fußverletzung (Knöchel und Sprunggelenk gebrochen) zu. 15 Minuten ruhte das Spielgeschehen. Halbzeit zwei begann für Lucka gleich mit dem nächsten Dämpfer. Der starke Mielke blieb verletzt in der Kabine. Der Minutenzeiger hatte noch keine drei Umdrehungen geschafft, da nutzte der Gastgeber einen Blackout des TuS zum Anschluss (47.). Der Bär steppte nun vor dem Neukalener Tor. Die Folge war der Ausgleich (63.). Beim 3:2 meldete sich die TuS-Hintermannschaft als Geburtshelfer (76.).