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Darguns Torjäger schlägt wieder zu

Groß war der Jubel in Minute 62. Da sprintete Traktor-Torwart Andreas Schöpf übers gesamte Feld, um Torschütze Rehländer persönlich zu gratulieren. 
             
Groß war der Jubel in Minute 62. Da sprintete Traktor-Torwart Andreas Schöpf übers gesamte Feld, um Torschütze Rehländer persönlich zu gratulieren.  
Mark Berger

Der Torlos-Fluch ist beendet, der SV Traktor Dargun hat mal wieder zugeschlagen. Dazu hat beim 3:2 gegen Neuenkirchen auch Stürmer Michael Rehländer mit einem Treffer beigetragen. Mark Berger traf den Angreifer zum Gespräch.

Drei Darguner Tore in einem Spiel. In den vorangegangenen neun Partien gab es lediglich fünf Treffer zu bejubeln. Gibt es eine Erklärung dafür?

Eine Erklärung habe ich nicht. Wir haben uns sehr viele Chancen heraus gespielt. Bei konsequenter Verwertung hätten es auch vier oder fünf Tore sein können. Man hat gesehen, dass alle, die auf dem Platz standen, den Sieg wollten.

Spüren Sie als Stürmer einen besonderen Druck, wenn so lange Torflaute herrscht?

Sicher spüre ich den Druck als Stürmer. Du wirst an Toren gemessen und gerade wenn man viele sehr gute Chancen hat und die nicht nutzt, verzweifelt man, wenn das Ding nicht rein will.

Haben Sie in dieser Phase Zusatzschichten eingelegt, um endlich die traurige Null in Sachen Treffer auszumerzen?

Von Zusatzschichten kann keine Rede sein. Diese Woche hab ich mit Training ausgesetzt, da meine Leiste ab und an ganz schön zwickt.

Was war das für ein Gefühl, als in Neuenkirchen in der 62. Minute das Netz zappelte und Ihr erstes Saisontor perfekt war? (Rehländer traf nach Vorarbeit von Tommy Lewerenz mit dem Fuß, Anm. der Redaktion)

Das war ein geiles Gefühl, endlich wieder getroffen zu haben. Aber es wäre aus meiner Sicht noch ein weiterer Treffer drin gewesen. Das ist aber Nebensache, einzig der Sieg zählt. Aber ich hoffe natürlich, dass der Knoten geplatzt ist und weitere Treffer folgen werden.