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Kickers JuS hat neuen Coach

Andreas Vogt (unten rechts) in alter Pose. Zukünftig wird er nur noch am Seitenrand feiern.
Andreas Vogt (unten rechts) in alter Pose. Zukünftig wird er nur noch am Seitenrand feiern.
Matthias Schütt

Das Trainer-Karussell unserer Landesligisten kommt einfach nicht zur Ruhe. Nach dem Gnoiener SV 24 und dem SV Traktor Dargun hat nun auch Kickers JuS 03 einen neuen Chef an Bord.

Wachablösung bei Kickers JuS 03: Andreas Vogt ist der neue Trainer der Landesliga-Fußballer aus Stavenhagen und Jürgenstorf und wird Nachfolger von Sebastian Menzel, der den Posten aus persönlichen Gründen niederlegte – mit seiner Erklärung aber nicht missverstanden werden will. „‚Persönliche Gründe‘, das wird gerne falsch ausgelegt. Ich betone ausdrücklich, dass ich nicht im Bösen und nicht im Streit gehe. Es passt bei mir einfach zeitlich nicht mehr.“

Die Entscheidung, so der 37-Jährige, sei nach dem Last-Minute-Klassenerhalt und der Zitterpartie am letzten Spieltag gegen den SV Traktor Dargun gereift. Menzel, der zu Jahresbeginn 2014 den Posten von Bernd Wunderlich übernahm und in dessen Amtszeit der Landesliga-Aufstieg im vergangenen Sommer fiel, sieht seine Priorität künftig abseits des grünen Rasens. Stichwort Eigenheim. „Außen sieht es da aus wie auf einem Truppenübungsplatz und ich will mit dem Haus weiterkommen. In den drei fußballfreien Monaten im Winter kann man da nicht viel machen“, erläutert Menzel.

Nachfolger Andreas Vogt sammelte in der vergangenen Hinrunde als Co-Trainer bereits Erfahrungen an der Seitenlinie, ehe er zur Rückrunde als Abwehrchef reaktiviert wurde, um dem abstiegsbedrohten Aufsteiger neue Impulse zu geben. Neuzugänge sind bei Kickers JuS nicht in Sicht und daher lässt sich schon jetzt eine ähnlich schwere Saison wie zuletzt prophezeien. „Das ist ziemlich herausfordernd und sicher auch ein gewisses Risiko, einen Neuling an eine so große Aufgabe zu lassen. Aber ich glaube, ich habe einen ganz guten Plan“, erklärt Andreas Vogt. Er sehe sich nicht als Notlösung, der Vorstand stehe voll hinter ihm. „Ich war erster Ansprechpartner“, verrät der 32-Jährige.