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Tolles Friedländer Mädchen

Gestürzt, aufgerappelt, mit blutiger Nase weitergelaufen: Beim Anklamer Herbstcross erhält Mathilda Leifels den „Sympathie-Preis“.

Trotz blutender Nase hat es Mathilda Leifels bis ins Ziel geschafft.
Stefan Justa Trotz blutender Nase hat es Mathilda Leifels bis ins Ziel geschafft.

Ausdauerläufer aus Neubrandenburg und Friedland haben für ein starkes Feld beim Anklamer Herbstcross gesorgt. Fast die Hälfte der 123 Starter kamen aus den Neubrandenburger Vereinen SCN und Turbine sowie vom TSV Friedland. Den „Sympathie-Preis“ bei dem nicht einfachen Rennen im Stadtpark eroberte eine Friedländerin. Mathilda Leifels (W6) stürzte kurz nach dem Start, rappelte sich aber sofort auf und lief das Rennen trotz blutender Nase und dicken Tränen in den Augen in 3:27 Minuten zu Ende. Im Ziel gab es Beifall der Zuschauer, Trost von den Eltern.

Der SCN war mit einem gut 15 Läufer starken Triathlon-Team vertreten und räumte einige Altersklassensiege ab. Auf der 4,2-km-Runde liefen Anna Wagenknecht (wJA, 20:38 Minuten) und Nikolaj Michalew (mJA, 18:04) die schnellsten Zeiten. Da sie außerhalb der Cross-Wertung antraten, ging der Gesamtsieg an Diana Herrmann vom TSV Friedland (W40/23:52 Minuten). „Der Lauf war wegen des tiefen Bodens und den vielen engen Kurven nicht einfach. Von daher waren die Leistungen unserer Sportler in Ordnung“, sagte Triathlon-Trainer Jan Müller.

Auf der 1,25-km-Distanz waren Sophie Reppin vom BSV Anklam (W11) in 4:50 und SCN-Triathlet Marco Marlon (M11) in 4:21 Minuten die Besten. Bei den Kleinsten, die eine 600-Meter-Crossrunde meisterten, gingen die Gesamtsiege an Sportler vom TSV Friedland: Elina-Lilli Kraus (W7, 2:38) und Karl Leifels (M7, 2:39).

Für die Männer ging es im Hauptrennen über 9,8 km. Hier verteidigte Jörn Christ vom SV scn energy Torgelow (M35) den Titel: Er siegte in 42:01. Als einzige Frau nahm Madlen Nehring vom SV Turbine Neubrandenburg (W35) die 9,8 km in Angriff; in 47:26 belegte sie Gesamtplatz 7.