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Derby bringt Wiedersehen von Freunden

Im Hinspiel unterlagen die Neustrelitzer Korbjäger um Sandro Häusler, hier beim Freiwurf.
Im Hinspiel unterlagen die Neustrelitzer Korbjäger um Sandro Häusler, hier beim Freiwurf.
Matthias Schütt

Basketball-Oberliga: Die Neustrelitzer WSV-Herren haben die Tollense Flyers aus Neubrandenburg zu Gast.

Am Sonntag um 15 Uhr kommt es in Neustrelitz zum Derby unter dem Basketballkorb. Die Landesoberliga-Herren des gastgebenden WSV, bei denen vorwiegend Kader der U20-Mannschaft von den Carolinum Baskets agieren, treffen in der Strelitzhalle auf den Nachbarn Tollense Flyers aus Neubrandenburg.

Nachdem die Neustrelitzer zuletzt eine herbe 47:89-Niederlage in Greifswald kassierten, sind sie nun auch gegen die Tollense Flyers in der Außenseiterrolle. Das Hinspiel verloren die Korbjäger um Trainer Guido Heinrich in der Viertorestadt mit 37:63 (18:28). Die Hausherren müssen auf Routinier Thomas Reichert verzichten. Der 37-Jährige verletzte sich am vergangenen Spieltag und hat eine Zwangspause. Auch Alex Zenker und Kapitän Reik Fischer sind angeschlagen. Zudem wird Hendrik Voigt nicht zu dem Spiel auflaufen können.

Bei den Neubrandenburgern wird der Kader komplett sein. Auch Kapitän Ray Schumann wird nach einigen Woche Auszeit wieder auf Punktejagd gehen: „Ich freue mich auf die Begegnung. Ich habe viele gute Erinnerungen an meine Zeit in Neustrelitz“, so der Routinier, der als Kapitän einige Jahre dasWSV-„brandneu“-Team in der Strelitzhalle auf die Platte führte.

Auch der Unparteiische ist beiden Seiten kein Unbekannter. WSV-Trainer Guido Heinrich und Ray Schumann haben unter Thomas Bruder gemeinsam sowohl für den SC Neubrandenburg als auch beim SV Turbine Neubrandenburg gespielt.

Für die drei Basketball-Freunde steht nach der Partie am Sonntag noch ein Höhepunkt 2013 an. Wie schon in den vergangenen Jahren treffen sich viele aktive und ehemalige Basketballer aus Neustrelitz am 23. Dezember in der Strelitzhalle zum Weihnachtsturnier. Neben Martin Wossidlo (Berlin Baskets) hat auch Axel Stüdemann, der mit seinen EBC Rostock den Aufstieg in die 2. Bundesliga anstrebt, sein Kommen bereits zugesagt.

„Die Neustrelitzer Nachwuchstalente und aktiven Spieler werden es sich nicht nehmen lassen, sich den einen oder anderen Trick bei den alten Hasen abzugucken“, so Heinrich.