:

PSV-Athleten trotzen dem Regen

Punktlandung: Eine Weitspringerin aus Neustrelitz in Aktion. Von den Leichtathleten mussten nur die Hochspringer passen.
Punktlandung: Eine Weitspringerin aus Neustrelitz in Aktion. Von den Leichtathleten mussten nur die Hochspringer passen.
Matthias Schütt

Nein, Petrus ist kein Mitglied beim Polizeisportverein Neustrelitz. Sonst hätte er den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen besseres Wetter beschert. Trotzdem ließen sich die Gastgeber ihre Laune nicht verderben.

„Es regnet, es regnet, die Erde wird nass.“ Auf dieses bekannte Kinderlied hätten die Verantwortlichen des Polizeisportvereins (PSV) Neustrelitz gerne verzichtet. Denn die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum wurden zwischenzeitlich zur Regenschlacht im und um das Parkstadion. „Den Wetterkapriolen haben wir kreativ getrotzt und wir mussten auch keine Veranstaltung absagen. Es war schön zu sehen, wie der Verein zusammengerückt ist und sich gegenseitig unterstützt wurde“, sagte er PSV-Vorsitzende Ralf Minker.

Der zeigte sich gleich zu Beginn von seiner sportlichen Seite. Denn im Rahmen des Jubiläums präsentierten sich alle neun Abteilungen des PSV. Und da durften die Aikido-Sportler, zu denen auch Ralf Minkner gehört, nicht fehlen. Mit einer kleinen Darbietung eröffneten die jungen Turnerinnen des PSV die Veranstaltung – bei Sonnenschein. Auch die Judoka und die Aikido-Sportler des PSV konnten ihre Show auf den Matten noch problemlos absolvieren.

Als dann der Staffelstab an die Leichtathleten ging, die ihr 1. PSV-Stadionfest durchführen wollten, hatte Petrus etwas dagegen. Mal mehr, mal weniger Regen gab es von oben. Doch die rund 300 Leichtathleten trotzten den äußeren Bedingungen. „Wir mussten lediglich bei den Landesmeisterschaften im Mehrkampf die Disziplin Hochsprung streichen. Ansonsten hat alles geklappt“, so Leichtathletik-Abteilungsleiter Ralf Reise.