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TSG-Beine sind in guten Händen

Adrian Marklowski (links) kümmerte sich auch im Trainingslager in der Türkei um die TSG-Kicker – hier Nikola Trkulja.
Adrian Marklowski (links) kümmerte sich auch im Trainingslager in der Türkei um die TSG-Kicker – hier Nikola Trkulja.
Matthias Schütt

Während im großen Fußball jüngst Dr. Müller-Wohlfahrt vom FC Bayern für Negativ-Schlagzeilen sorgte, geht es in der medizinischen Abteilung von Regionalligist Neustrelitz deutlich friedlicher zu.

Das (vorläufige) Aus von Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt bei Rekordmeister FC Bayern München in den vergangenen Wochen bewegte ganz Fußball-Deutschland. Immerhin war der Doc 38 Jahre für die Münchener tätig. Eine Art Institution an der Säbener Straße. Mittlerweile scheinen die Wogen geglättet und eine Rückkehr von „Mull“, in welcher Form auch immer, eine Frage der Zeit zu sein.

Bei Fußball-Regionalligist TSG Neustrelitz sind vor allem Doc Michael Schnaidt und Physiotherapeut Adrian Marklowski für die Mannschaft im medizinischen Bereich verantwortlich. Sämtliche TSG-Spieler begeben sich mit ihren Verletzungen in die Hände der beiden. TSG-Arzt Schnaidt ist bei den Heimspielen dabei und hat mit Andreas Petersen, Torsten Gütschow, Thomas Brdaric, Rastislav Hodul und Lothar Hamann schon einige Trainer erlebt. Mit dem aktuellen Duo kann sich der TSG-Doc voll identifizieren.

Noch etwas dichter an der Mannschaft ist Physiotherapeut Adrian Marklowski, der die Akteure bei sämtlichen Trainingseinheiten sowie Heim- und Auswärtsspielen betreut. Sowohl körperlich als auch mental.

„Ich stehe zum Trainerteam in ständiger Kommunikation. Das gehört zur täglichen Arbeit dazu“, sagt der Physio, der aktuell auch die schwerwiegende Patellasehnen-Verletzung von TSG-Keeper Daniel Bittner begleitet. „Da kann man natürlich auch noch was lernen, da sich die Medizin ständig weiter entwickelt“, kommentiert der 30-Jährige, der vor zehn Jahren seine Ausbildung machte und sich dann ständig weiter bildete.