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TSG Neustrelitz II feiert den Aufstieg

Aufsteiger in die Fußball-Verbandsliga: Die TSG Neustrelitz II jubelt über die Meisterschaft im Parkstadion.             
Aufsteiger in die Fußball-Verbandsliga: Die TSG Neustrelitz II jubelt über die Meisterschaft im Parkstadion.  
Matthias Schütt

Es ist vollbracht! Die Landesliga-Elf der TSG Neustrelitz darf in der nächsten Saison in der Verbandsliga antreten. Entsprechend feucht-fröhlich ging es in der Kabine zu.

„Nie mehr Landesliga, nie mehr, nie mehr!", schallte es aus der Kabine von Fußball-Landesligist TSG Neustrelitz II, der kurz zuvor im Parkstadion die Meisterschaft in der Ost-Staffel perfekte machte. Denn während die Neustrelitzer ihre Heimaufgabe am 25. Spieltag souverän mit einem 2:0-(2:0)-Sieg gegen den SV Traktor Pentz lösten, patzte gleichzeitig Verfolger SV 90 Görmin bei der SG Karlsburg/Züssow (1:2). Einen Spieltag vor Saisonende hat die TSG nun fünf Zähler Vorsprung. „Jetzt kann gefeiert werden“, freute sich Co-Trainer Heino Kloss unmittelbar nach dem Aufstieg und bekam von seinen Spielern gleich eine kräftige Bierdusche verabreicht.

Doch zwischen Heimsieg und Aufstieg lagen 23 lange Minuten des Wartens. Um Punkt 16.45 pfiff der souveräne Schiedsrichter Jan Scheller vor rund 100 Zuschauern die Partie beim Stand von 2:0 ab. Top-Knipser Norman Richter schoss mit einem Doppelpack (3./11.) früh den Neustrelitzer Sieg heraus. Aber niemand wusste das Ergebnis des Kontrahenten aus Görmin. Als der erste Zuschauer von einem 2:1-Heimsieg der Spielgemeinschaft aus Karlsburg/Züssow berichtete, gab es den ersten Spannungsausfall bei den Gastgebern. Doch noch mahnte Trainer André Schröder, der auf das offizielle Statement wartete.

Als Linienrichter Sven Frericks beim Kollegen anrief und vom 2:1-Sieg berichtete, konnte auch Schröder endlich jubeln. Um Punkt 17.03 durfte dann auf dem Rasen gefeiert werden. „Humba, humba TSG“, sangen die Kicker im Kreis, ehe es die ersten Getränke gab. Bis weit in die Nacht feierte die Mannschaft samt Trainerstab ausgelassen. „Glückwunsch an die Mannschaft. Sportlich gesehen sind wir total erfreut“, sagte TSG-Präsident Hauke Runge zur Meisterschaft.

TSG Neustrelitz: Nethe - Runge, Mayer (77. Gladis), Zeugner, Kurzweil - Duggert, Ahrndt - Podgorny, Proetel (73 Gerasch), Stövesand - Richter