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"Werbung für den Basketball"

Die U20-Basketballer des WSV um Sandro Häusler (Mitte) gewannen zum Auftakt in der Oberliga mit 68:49 (37:19) gegen die SG Greifswald.
Die U20-Basketballer des WSV um Sandro Häusler (Mitte) gewannen zum Auftakt in der Oberliga mit 68:49 (37:19) gegen die SG Greifswald.
Matthias Schütt

Doppelstart für den WSV: Nach dem durchwachsenen U20-Auftritt bietet die erste Neustrelitzer Herren-Partie Spannung pur. 

„Das Ergebnis ist in Ordnung, die Leistung noch nicht“, sagte WSV-Trainer Guido Heinrich nach dem 68:49-Sieg der Neustrelitzer U20-Basketballer im Auftakt-Heimpiel der MV-Meisterschaft gegen den SV Greifswald. Der Erfolg war nie in Gefahr. Bei Halbzeit führte der Gastgeber in der Strelitzhalle bereits 37:19.

Dennoch hagelte es Trainer-Kritik: „Einige Spieler haben Trainingsrückstand, weil sie nicht immer mit der Mannschaft trainieren können. Der muss schnellstens aufgearbeitet werden.“ Auch in der Verteidigung sah Heinrich „noch enorme Lücken“. Kapitän Reik Fischer beendete die Partie mit einem Dreier zum Endstand. In zwei Wochen geht es zum Erzrivalen EBC Rostock.

Die Neustrelitzer U14-Truppe in Spielgemeinschaft mit den Tollense Flyers unterlag in Neubrandenburg mit 42:57 gegen die Stralsund Baskets. Dabei legte sich die Nervosität des Teams erst in der zweiten Spielphase, die jungen Korbjäger starteten ihre beherzte Aufholjagd zu spät.

Eine spannende Partie erlebten die Basketball-Fans in der Strelitzhalle zudem in der Herren-Oberliga. Zu Gast beim Neustrelitzer WSV war die Vertretung aus Stralsund, die 60:56 gewann. „Wir haben zwar am Ende mit vier Punkten verloren, aber dieses Spiel war beste Werbung für unseren Sport“, so Trainer Guido Heinrich. Es ging leidenschaftlich, kämpferisch und spektakulär zu. Besonders Kapitän Reik Fischer zeigte wenig Kompromissbereitschaft unterm Korb, auch Stralsunds Peter Haase nahm die teils körperlich harte, aber fair geführte Herausforderung an.

Bis zur Halbzeit hatte der WSV einen Rückstand wieder aufgeholt. Auffallend gut auch in der zweiten Spielhälfte: Oldie Thomas Reichert und der japanische Neuzugang Hiroastsu Sato steuerten je 13 Punkte bei. Vierzig Sekunden vor Ende der Partie stand es 56:56. Dann übernahm Stralsunds Kapitän Tom Schmidt Verantwortung und besorgte eine Zwei-Punkte-Führung. Im Gegenangriff wurde Neustrelitz-Flügelspieler Roy Sonntag wegen technischen Fehlers ausgebremst, und dem WSV blieb nach der Auszeit nur noch die Möglichkeit, die Uhr mit taktischen Fouls zu stoppen, um erneut in den Ballbesitz zu kommen. 13 Sekunden vor Ultimo traf Bernd Witt beide Freiwürfe zum 60:56-Sieg der Gäste.

„Ein sehr schönes Spiel, ich bin zufrieden – ein bisschen mehr Erfahrung im Herrenbereich, und wir entscheiden solche Spiel für uns“, resümierte Trainer Heinrich.