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Eintracht-Elf will Derby-Sieg

Sowohl der VfB Gramzow (rote Trikots) als Tabellenvierzehnter als auch Eintracht Göritz (13.) stehen am 7. Spieltag der Landesklasse Nord unter Zugwang.
Sowohl der VfB Gramzow (rote Trikots) als Tabellenvierzehnter als auch Eintracht Göritz (13.) stehen am 7. Spieltag der Landesklasse Nord unter Zugwang.
Oliver Spitza

Mit einigen Sorgen, aber zuversichtlich gehen die uckermärkischen Fußballer morgen in die Punktspiele auf Landesebene.

In der Landesklasse, Staffel Nord, sind im zweistelligen Bereich der Platzierungen immerhin vier Mannschaften aus der Uckermark zu finden – 11., 13., 14., 16. Dass darunter mit Eintracht Göritz auch ein Aufsteiger ist, stellt nichts Ungewöhnliches dar, hätte aber nicht sein müssen. Denn vier Punkte bei 7:20 Toren, da war eigentlich mehr drin, bestätigte auch Trainer Nico Dähn. „Aus den ersten drei Spielen wollten wir vier Punkte. Das klappte zwar. Aber schon gegen VfB Gramzow hätte es mehr als das Remis sein müssen.“ Insofern komme dem Spiel am Sonntag gegen den Schönower SV ein besondere Bedeutung zu. Elfter gegen Dreizehnter, geht das was?„Ja“, so der Trainer, „das ist für uns eines der Sechs-Punkte-Spiele. Denn aus den nächsten drei Spielen sollte diese Ausbeute kommen, um beruhigter antreten zu können.“ Zuversichtlich ist er weil sein Team das auch einhellig will. „Unser Ziel war ein einstelliger Tabellenrang. Das formulierten die Männer selbst. Und da die Moral im Team trotz manch uneffektiven Spiels stimmt, bin ich optimistisch.“ Diese Hoffnung basiert auch darauf, dass Chris Schmeling gegen den SSV wieder mit dabei ist, „denn zu oft war Patrick Berg in der Offensive auf sich alleingestellt.“Aber auch die anderen Spiele versprechen Interessantes. Einheit Grünow (3.) hat das Anrennen des arg gebeutelten VfB Gramzow (14.) zu erwarten. Blau-Weiß Gartz (6./9 Punkte) will mit einem Sieg über Schorfheide Joachimsthal (5./13 Punkte) zu selbigem aufschließen. Das Spitzenspiel lautet Angermünder FC (4./13) gegen SV Zehdenick (2./ 16).Man kennt das ja mit den Blütenträumen, ehe sie reifen, so sagt man, vergeht oft Zeit. Gleiches durchlebt gegenwärtig der Landesligist Prenzlauer SV Rot-Weiß. Er wollte gegen Forst Borgsdorf den ersten Sieg in dieser Saison. Es wurde nur ein Remis. Also neuer Anlauf. Und der muss morgen im Uckerstadion gegen die Falkenthaler Füchse genommen werden. Dieser reist mit der Empfehlung an, Rang acht (9 Punkte) inne zu haben. Dass er vor Wochenfrist 1:4 gegen den FC Schwedt verlor, darf keinesfalls als Schwäche gewertet werden. Das dürfte ihn eher noch „bissiger“ machen, es nun gegen den nächsten Uckermärker besser zu machen. Ähnliches ist auch zum morgigen Templin-Gegner Hansa Wittstock zu sagen. Der Tabellenneunte (8) verlor zuletzt gegen RSV Eintracht 1:2. Den Tabellenzweiten voll gefordert zu haben, dürfte ihn für die morgige Partie in Templin (12./7) aber anstacheln. Klarer Favorit hingegen ist der neue Tabellenführer FC Schwedt, der FSV Babelsberg (15.) zu Gast hat.