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FC Schwedt vergibt in letzter Sekunde möglichen Dreier

Ball verloren, Bauchlandung. Der für den FC Schwedt spielende Przemyslaw Krzysztof Lagiewczyk (vorn) verliert das Duell gegen Vahidin Tulic.
Ball verloren, Bauchlandung. Der für den FC Schwedt spielende Przemyslaw Krzysztof Lagiewczyk (vorn) verliert das Duell gegen Vahidin Tulic.
Carola Voigt

Unachtsamkeit kostet den Landesligisten den schon sicher geglaubten Erfolg.

Die Landesliga-Fußballer des FC Schwedt trennten sich am vierten Spieltag von Forst Borgsdorf 4:4. Das waren eindeutig zwei vergebene Punkte. Denn als Marek Lapinski in der 89. Minute die 4:3-Führung erzielte, stand wohl bei den meisten Schwedtern der Sieg fest. Der Schiedsrichter gab aber zwei Nachspielminuten, in denen der Gast nach einem Freistoß in nahezu letzter Sekunde zum 4:4 kam (90.+2).Der FC Schwedt war von Beginn an bemüht, das Spielgeschehen zu bestimmen und erzielte in der elften Minute durch Martin Oertel die 1:0-Führung. Nur sechs Minuten später glich Philipp Morsch zum 1:1 aus. Als der Schwedter Neuzugang Przemyslaw Lagiewczyk einen Borgsdorfer im Strafraum foulte, gab es Elfmeter, den Ivan Bacak zum 1:2-Pausenstand verwertete.Nach der Pause arbeitete der Gastgeber weiter zielstrebig nach vorn. Zwei gute Möglichkeiten durch Oertel und Robert Figur wurden vergeben. Die Belohnung folgte in der 51. Minute, als Lagiewczyk nach Vorarbeit von Nico Hubich zum 2:2 ausglich. Doch der FC Schwedt geriet erneut in Rückstand, denn Morsch traf aus abseitsverdächtiger Position zum 2:3 (53.). Als Lapinski für Philipp Ulrich auflegte, markierte der den 3:3-Ausgleich nach exakt einer Stunde. Das vehemente Drängen der Schwedter auf das Führungstor wurde mehrfach durch den Borgsdorfer Keeper Frank Schütze zunichte gemacht. So scheiterten Ulrich und Büchner an seinen reaktionsschnellen Paraden. Eine Minute vor Schluss fiel der verdiente Treffer nach Zuspiel von Büchner auf Lapinski, der zum 4:3 einschoss. Doch die besagte Standardsituation in der zweiten Nachspielminute ließ den Traum vom Dreier wie eine Seifenblase zerplatzen. Von kurz hinter der Mittellinie kam der Ball zu Vahidin Tulic, der zum 4:4-Endstand traf.