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Cross-Serie: Gute Laune bei Regenmatsch

Unter schwierigen Bedingungen gingen die Läufer im Torgelower Schützenwald an den Start.
Unter schwierigen Bedingungen gingen die Läufer im Torgelower Schützenwald an den Start.
Sylvia Lorenz

Die zweite Station der Cross-Serie führte die Ausdauersportler nach Torgelow. Im Schützenwald sorgten Regen und der matschige Boden für schwierige Verhältnisse.

Selbst das größte Schietwetter hält den wahren Ausdauersportler nicht davon ab, auf die Laufstrecke zu gehen. Das haben die mehr als 120 Aktiven aus 20 Vereinen eindrucksvoll unterstrichen, die beim Torgelower Crosslauf trotz Dauerregens und dadurch erschwerten Bedingungen an den Start gingen.

Einige fanden das Rennen durch den matschigen Wald sogar richtig gut. Jörg Knospe, Chef und Läufer vom SV Turbine Neubrandenburg, lobte die Veranstaltung mit dem anspruchsvollen Kurs im Schützenwald. „So muss ein Crosslauf doch sein. Ich mag so etwas“, sagte Knospe, der sich über 10,4 Kilometer in der Altersklasse M50 sogar über seinen Sieg freuen durfte (46:54 Minuten).

Der Turbine-Vereinschef war aber von den Leistungen seiner Nachwuchsläufer angetan, mit denen er nach Torgelow gereist war und die einige gute Platzierungen erreichten. Für einen Gesamtsieg langte es für die Neubrandenburger aber nicht.

Auf der 600-Meter-Strecke setzten sich Niels Kriesel aus Löcknitz (M7, 2:27) und die Friedländer Mädels Tessa Wilhelm und Mathilda Leifels (W7) durch, die in 2:47 zeitgleich ins Ziel liefen. Sarah Kundschaft von der SVG Eggesin (W9) in 5:12 und Kevin Wilhelm vom TSV Friedland (M 11) waren über 1,3 Kilometer die Schnellsten.

Über 5,2 Kilometer gingen die Gesamterfolge an Sophie Reppin vom BSV Anklam (W12, 24:08) und Nils Spiegel aus Mölln (M13, 22:12). Bemerkenswert: Die beiden Talente waren schneller als alle Erwachsenen auf dieser Strecke.

Die Männer hatten den längsten Kanten zu meistern, und dabei war einmal mehr Sven Lorenz vom 1. LAV Torgelow (M30) der Beste. Er siegte in 38:50 Minuten und verwies David Manthey vom SV Turbine Neubrandenburg (M30, 44:42) und Jörn Christ vom SV scn energy Torgelow (M35, 44:43) auf die Plätze.

Höchst zufrieden blickte hinterher Rennleiterin Sylvia Lorenz drein: „Wir sind sehr zufrieden. Für die Läufer war es bei diesen Bedingungen nicht leicht, die Stimmung war aber super“, sagte das Vorstandsmitglied von Gastgeber 1. LAV Torgelow.

Der nächste Lauf der vorpommerschen Cross-Serie findet am 26. Oktober in Eggesin statt. Eine Veränderung hat es beim Anklamer Herbstcross gegeben. Der Lauf ist um eine Woche auf den 30. November verschoben worden.