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Einheit-Kicker gehen gegen Greifswald unter

Einheit Ueckermünde mit Mittelfeldspieler Toni Achterberg (rotes Trikot) bleibt in der Rückrunde weiter punktlos.
Einheit Ueckermünde mit Mittelfeldspieler Toni Achterberg (rotes Trikot) bleibt in der Rückrunde weiter punktlos.
Christian Johner

Die Verbandsliga-Mannschaft des FSV Einheit Ueckermünde kassiert eine herbe Packung gegen den Greifswalder SV und ist in der Tabelle weiter auf dem Weg nach unten. 

Auch am 18. Spieltag hat der FSV Einheit Ueckermünde den Abwärtstrend nicht stoppen können. Vor 150 Zuschauern im Waldstadion verlor der FSV in der Fußball-Verbandsliga gegen den Greifswalder SV mit 0:5. 

Im ersten Durchgang sah das Publikum ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für den GSV. Wie schon in den vergangenen beiden Partien brachte eine Standardsituation den Gastgeber ins Hintertreffen. Greifswalds Sven Berndt fand nach einem Freistoß seinen Mannschaftskollegen Christoph Maybauer als Abnehmer, der den Ball zum 1:0 einköpfte (15.). „So ein Gegentreffer darf uns nicht schon wieder passieren. Das müssen wir besser verteidigen“, meinte Ueckermündes Geschäftsführer Ronny Stieg. Noch in der ersten Halbzeit erhöhten die Hansestädter die Führung. Denis Simdorn erzielte das 2:0 (31.).

Nach der Pause entwickelte sich ein rasantes Duell. Beide Teams spielten mit offenem Visier. Ueckermündes Damian Ciszewski verfehlte in der 49. Minute per Kopf nur knapp das gegnerische Gehäuse. Auch die Greifswalder waren brandgefährlich. Einheit-Torwart Christopher Priem entschärfte zwei Möglichkeiten von Tommy Greinert (52./57.). Nachdem den Ueckermündern in der 64. Minute ein Treffer aufgrund einer Abseitsposition verwehrt wurde, drängten die Universitätsstädter auf die Entscheidung.

Zunächst scheiterten Greinert, Lösel und Simdorn mehrmals am Aluminium oder an Ueckermündes bestem Akteur des Tages, Christopher Priem, bevor in der 75. Minute Lösel per Abstauber das 3:0 markierte.

Auch der FSV hatte Alu-Pech. Winter-Neuzugang Normen Bartel traf in der 77. Minute den Pfosten. Im direkten Gegenzug sorgte der eingewechselte Ronny Krüger für das schönste Tor des Tages. Greifswalds Mittelfeldspieler überwand Schlussmann Priem mit einem sehenswerten Lupfer (78.). Nur wenige Minuten später traf Krüger mit seinem zweiten Treffer zum 5:0 (81.).

„Wir müssen die starke Leistung der Greifswalder neidlos anerkennen. Unseren Jungs kann ich bis auf das 0:1 keinen großen Vorwurf machen, denn sie haben bis zum Ende gekämpft“, resümierte Ronny Stieg. 

Einheit spielte mit: Priem, Soyeaux, Liszczak, Deppner, Trottnow, Paulsen (84. Paulsen), R. Beyer, Thiel, Achterberg (79. Janik), Reinke, Ciszewski (66. Bartel)