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Greif und Einheit stehen unter Druck

Ueckermündes Kapitän Karsten Eggert (rotes Trikot) ist am Samstag gegen Pampow wieder an Bord beim FSV Einheit. Foto: Thomas Krause
Ueckermündes Kapitän Karsten Eggert (rotes Trikot) ist am Samstag gegen Pampow wieder an Bord beim FSV Einheit. Foto: Thomas Krause
Thomas Krause

In der Verbandsliga könnte sich am Osterwochenende bereits das Rennen um die Landesmeisterschaft entscheiden. Torgelows Fußballer können sich eine Schlappe nicht leisten. Auch Ueckermünde steht unter Druck.

Ist es am Ostermontag gegen 16 Uhr schon vorbei mit den Meisterschaftsträumen beim Torgelower FC Greif? Das könnte gut sein: Die Vorpommern stehen in der Fußball-Verbandsliga wohl vor dem entscheidenden Wochenende: Am Donnerstag gastieren die Greifen beim Sievershäger SV (Anstoß 17 Uhr), am Ostermontag steht das Nachholspiel beim Spitzenreiter FC Anker Wismar an (14 Uhr).

Die Verantwortlichen wissen um die Wichtigkeit der beiden Duelle. „Der Fokus liegt aber ganz klar auf die Partie in Sievershagen. Dort müssen wir gewinnen“, sagt Vorstandsmitglied Peter Jandt. Die drei Zähler aus Sievershagen seien Voraussetzung, um gut gerüstet nach Wismar fahren zu können. „Uns ist natürlich klar, dass Wismar jetzt in der besseren Position ist“, sagt der sportliche Leiter. Der Tabellenführer, der am Donnerstag in Friedland spielt, liegt zurzeit zwei Zähler vor den Greifen. „Wir machen uns überhaupt keinen Druck, denn wir liegen beim Erreichen unseres Saisonziels im Soll“, sagt Jandt.

Auf Ueckermünde wartet ein Heimspiel

Ein Heimspiel haben hingegen die Fußballer des FSV Einheit Ueckermünde am Sonnabend vor der Brust. Im Waldstadion (Anstoß 14 Uhr) erwartet die Truppe von Trainer Thorsten Bergin den MSV Pampow und hofft dabei, den ersten Sieg im neuen Fußball-Jahr einfahren zu können.

Ein Erfolg wäre wichtig, denn der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt nur noch fünf Zähler. „Wir wissen um die Situation. Es war doch klar, dass es in der zweiten Saisonhälfte schwieriger wird“, sagt Bergin. Die Erfolge zum Ende der Hinserie hätten im Umfeld eine Euphorie ausgelöst, die der Mannschaft nicht gut getan habe. Hinzu kam der Ausfall von Sturm-Ass Adam Celeban, auf den der Verein im Winter nicht reagieren konnte.

Mehrere Spieler fehlen

„Seine Verletzung will ich nicht permanent als Ausrede nehmen, aber Adam ist nun mal die tragende Säule in unserem Spiel. Doch das wollen viele nicht hören“, sagt der Trainer. Die Folge: Die Haff-Fußballer verloren bisher ihre fünf Rückrundenpartien. „Wir müssen jetzt einfach in jedem Spiel hundert Prozent geben, es geht nur um den Klassenerhalt. Das habe ich den Jungs auch deutlich gemacht“, sagt er.

Am Samstag gegen Pampow fehlen außer Celeban auch Toni Achterberg (Urlaub) und Martin Paulsen (Arbeit). Seine Rotsperre abgesessen hat Kapitän Karsten Eggert.

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