DEMOKRATIE-WETTBEWERB

Wer kommt mit Ideen für einen Film groß raus?

Im Einsatz gegen Rassismus und für Vielfalt veranstaltet die RAA Mecklenburg-Vorpommern den Filmwettbewerb „Klappe auf!“. Bewerbungen werden noch angenommen.
Dawid Mohr mit dem Plakat von „Klappe auf!“ Er ist Projektleiter des Filmideen-Wettbewerbs.
Dawid Mohr mit dem Plakat von „Klappe auf!“ Er ist Projektleiter des Filmideen-Wettbewerbs. ZVG
Seenplatte ·

Wer hat eine Idee für einen Film oder sogar schon ein Drehbuch in der Schublade? Wenn sich die Geschichte dann auch noch um die Themengebiete Rassismus, Diskriminierung, Vielfalt und Respekt dreht, dann ist dieser Wettbewerb womöglich das richtige: Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren sind aufgefordert, eigene Ideen für Kurzfilme zu entwickeln und einzureichen. Der Wettbewerb „Klappe auf!“ richtet sich vor allem an Schulen und Jugendeinrichtungen, da er sich hervorragend zur Einbindung in den Unterricht oder in Angebote der Jugendarbeit eignet, teilte die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern e.V. mit, die jetzt dieses landesweite Projekt startete.

Bis zum 24. September können Bewerbungen für „Klappe auf!“ bei der RAA eingereicht werden. Aus allen Vorschlägen wählt eine prominent und divers besetzte Jury die zehn besten Filmideen aus. Ein Jurymitglied ist seit vielen Jahren der Filmschauspieler Hinnerk Schönemann, der durch zahlreiche Rollen in Fernsehserien wie „Die Kommissarin“ oder „SOKO Kitzbühl“ und diversen Kino- und Fernsehfilme bekannt ist.

Premiere auf der großen Leinwand

„Die Gewinner erhalten professionelle Unterstützung in Form von technischer Ausstattung, medienpädagogischer Begleitung und fachlicher Beratung im Wert von bis zu 5500 Euro, um ihr Vorhaben bis zum Frühjahr 2022 selbst zu realisieren. Anschließend feiern die Filme im Sommer Premiere auf der großen Kinoleinwand“, teilte Dawid Mohr mit. Er ist Projektleiter von „Klappe auf!“ und ergänzte: „Alles ist möglich – egal, ob Kurzspielfilm, Musikclip, Satire, Doku, Comedy, Animation oder Werbespot. Die Filmideen können provokativ, witzig, nachdenklich, überraschend oder einfühlsam sein.“

„Rassismus ist leider in letzter Zeit wieder salonfähig geworden“, sagte Christian Utpatel, Geschäftsführer der RAA Mecklenburg-Vorpommern. „Wir sehen aber auch, dass sich gerade junge Menschen gegen Diskriminierung und Hasskommentare in den sozialen Netzwerken, gegen Ausgrenzung auf dem Schulhof oder Gewalt gegen Geflüchtete positionieren wollen. Wir möchten ihnen mit dem Wettbewerb einen Raum für kreative Meinungsäußerung, aber auch für eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus bieten.“ Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie vom Land Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und von der F. C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz gefördert. Informationen zur Bewerbung: www.klappe-auf-mv.de/wettbewerb

 

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