IC-LINIE DRESDEN-BERLIN-ROSTOCK

Deutsche Bahn verspricht topmoderne Doppelstockzüge

Die Bahn will MV, Brandenburg und Sachsen besser an ihr Fernverkehrsnetz anbinden. Ab Januar werden dafür neue Züge zwischen Dresden und Rostock in Dienst gestellt.
Ralph Sommer Ralph Sommer
In diesem Design sollen die neuen IC-Doppelstockzüge ab Frühjahr 2020 durch Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg rollen.
In diesem Design sollen die neuen IC-Doppelstockzüge ab Frühjahr 2020 durch Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg rollen. DB Priegnitz; N+P Industral Design
Neustrelitz.

Die Bahn will ihre Intercity-Flotte um neue Doppelstockzüge erweitern. Die ersten Züge sollen ab Frühjahr 2020 auf der IC-Linie Dresden-Berlin-Oranienburg-Neustrelitz-Rostock eingesetzt werden. Insgesamt werde damit das bisherige Platzangebot um fast 7.000 Sitzplätze erweitert, sagte Bahn-Verkehrsvorstand Berthold Huber.

Er versprach verbesserten Reisekomfort mit viel Bewegungsfreiheit, WLAN und Steckdosen an jedem Platz sowie gastronomischen Service und deutlich mehr Kapazität für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen, Gepäck und Fahrräder.

Fahrgastzahlen sollen verdoppelt werden

Für die Erweiterung ihrer Intercity-Flotte hatte die Deutsche Bahn (DB) kurzfristig von der österreichischen Westbahn 17 Doppelstockzüge mit jeweils vier bis sechs Wagen gekauft. Die Züge seien bis zu 200 Kilometer pro Stunde schnell, größtenteils erst zwei Jahre alt und hätten bei Kunden höchste Zufriedenheitswerte erreicht.

Huber sagt: „Wir wollen die Schiene in Deutschland stärken und die Fahrgastzahlen im Fernverkehr verdoppeln.” Mit dem kurzfristigen Kauf der Züge der zweiten IC-Generation löse die Bahn ihr Versprechen ein, die drei ostdeutschen Flächenländer wieder besser an das Fernverkehrsnetz anzuschließen.

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