FDP-Politikerin Karoline Preisler
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FDP-Politikerin von der Ostsee soll Verfassungsrichterin werden

Karoline Preisler erkrankte schwer an Corona und ließ die Menschen in einem Videotagebuch daran teilhaben. Nun ist die FDP-Politikerin auserkoren, Verfassungsrichterin zu werden – aber nicht in MV.
dpa
Barth

Die Brandenburger Liberalen haben die FDP-Politikerin Karoline Preisler aus Mecklenburg-Vorpommern als Kandidatin für das Landesverfassungsgericht in Potsdam vorgeschlagen. Preisler sei eine herausragende Persönlichkeit mit einer ostdeutschen Biografie, teilte der Brandenburger FDP-Landesvorsitzende Zyon Braun am Dienstag mit. „Gerade während der Corona-Pandemie hat sie sich um Dialog und Aufklärung bemüht. Wir freuen uns, dass sie zukünftig Verantwortung in Brandenburg übernehmen möchte.”

„Gundermann”-Regisseur scheidet aus

Die FDP sei zuversichtlich, dass Preisler eine gute Chance habe, eine Mehrheit des Landtags zu bekommen. Der Regisseur Andreas Dresen („Gundermann”) scheidet im November als Brandenburger Verfassungsrichter aus. Beim Verfassungsgericht Brandenburg sind nicht nur Vollzeit-Juristen Richter. Mit Juli Zeh hat Brandenburg auch eine Schriftstellerin als Verfassungsrichterin, sie ist aber Juristin.

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Die 51-jährige Volljuristin Preisler studierte Rechtswissenschaften in Potsdam. Die gebürtige Ost-Berlinerin lebt nach Angaben der Brandenburger Liberalen je zur Hälfte des Jahres in Berlin und Barth an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern. Sie war Spitzenkandidatin der FDP Mecklenburg-Vorpommern zur Europawahl 2019 und ist ehrenamtliche Politikerin. Preisler machte während der Corona-Pandemie mit einem Tagebuch über ihre Erkrankung im Internet auf sich aufmerksam.

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