Hitze und Badewetter werden von kräftigen Regenfällen abgelöst.
Hitze und Badewetter werden von kräftigen Regenfällen abgelöst. Thomas Warnack, Andreas Rosar, Patrick Pleul
Wetter-Vorhersage

Heftiger Temperatursturz am Wochenende

Am Wochenende geht es in der Region am Himmel turbulent zu. Eine scharfe Luftmassengrenze kann für manche Überraschung sorgen – und für eine deutliche Abkühlung.
Neubrandenburg

Die erste Hitzewelle kurz vor Sommerbeginn bleibt im Nordosten Deutschlands eine Eintagsfliege mit abruptem Absturz. Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes liegen Mecklenburg-Vorpommern und das nördliche Brandenburg schon am Sonnabend im Grenzbereich zwischen heißer Luft im Süden und deutlich kühlerer Luft an den Küsten.

Mit jedem Kilometer weiter in Richtung Berlin wird es wärmer: Während in Warnemünde höchstens 22 Grad erwartet werden, soll die Temperatur in Neubrandenburg schon auf 27 und im Berliner Raum auf mindestens 30 Grad klettern. Ab dem späten Nachmittag können sich laut DWD möglicherweise von Nordrhein-Westfalen bis nach Mecklenburg-Vorpommern an der scharfen Luftmassengrenze vereinzelte heftige Gewitter mit Starkregen, Großhagel und schweren Sturmböen entwickeln.

Gewitter in der Nacht möglich

In der Nacht wächst die Spannung mit jeder Stunde: Die Luftmassengrenze verlagert sich laut der Prognose langsam nach Süden. Dabei fällt zwischen Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern schauerartiger Regen, entlang der Kaltfront sind auch Gewitter dabei. Schon in der Nacht zu Sonntag kühlt es sich auf 14 bis 9 Grad ab.

Noch ist unklar, wie schnell die Kaltfront nach Süden voran kommt. Dort, wo sich die kühlere Luft durchsetzt, könnte es im Vergleich zum Vortag teilweise zu einem Temperatursturz von mehr als 15 Grad kommen, so der Wetterdienst.

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