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Mit dem Geld könnten zum Beispiel Gebäude, Möbel, Spiel- und Sportgeräte gekauft oder saniert werden, soweit damit zusätzliche Betreuungsplätze für Grundschulkinder geschaffen werden. Waltraud Grubitzsch/dpa/Archiv
Grundschulen

MV und Brandenburg rufen bei Ganztagsbetreuung nicht alle Mittel ab

Von den Bundesmitteln zur Stärkung der Ganztagsbetreuung in Grundschulen hat MV rund 90 Prozent abgerufen. Andere zeigen, dass es besser geht – dazu gehört aber nicht Brandenburg.
dpa
Schwerin

Mecklenburg-Vorpommern hat von den Mitteln des Bundes für den beschleunigten Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder bisher 89,2 Prozent abgerufen. Dies geht aus Daten des Bundesfamilienministeriums für die Jahre 2021 und 2022 hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Demnach flossen von den zur Verfügung stehenden knapp 14,9 Millionen Euro rund 13,9 Millionen in das Land. Die Quote von rund 89,2 Prozent wird von sieben Ländern überboten.

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So hat die Hansestadt Hamburg alle Mittel des Bundes abgerufen. Demnach flossen alle zur Verfügung stehenden gut 19,18 Millionen Euro nach Hamburg. Ebenfalls auf 100 Prozent kommt das Saarland. Bremen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg rangieren knapp darunter.

Noch schlechter als in MV sieht es in Brandenburg aus. Laut den Daten des Bundesfamilienministeriums standen für Brandenburg rund 22,6 Millionen Euro zur Verfügung, das Land rief davon knapp 15 Millionen Euro ab. Laut Zahlen des Bundesministeriums liegt Brandenburg mit einer Quote von rund 66 Prozent hinter den meisten anderen Bundesländern.

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Mit dem Geld könnten zum Beispiel Gebäude, Möbel, Spiel- und Sportgeräte gekauft oder saniert werden, soweit damit zusätzliche Betreuungsplätze für Grundschulkinder geschaffen werden.

Das „Beschleunigungsprogramm Ganztagsbetreuung“ mit Finanzhilfen des Bundes ist zum 31. Dezember 2022 ausgelaufen. Die Daten des Bundesministeriums stammen aus den vergangenen Tagen. Nachmeldungen sind noch möglich.

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