Mitarbeiter der DB-Sicherheit wurden gerufen, um das Chaos in den Griff zu bekommen. Vergeblich, wie sich schnell zeigen sollt
Mitarbeiter der DB-Sicherheit wurden gerufen, um das Chaos in den Griff zu bekommen. Vergeblich, wie sich schnell zeigen sollte. Sebastian Gollnow (Symbolbild)
Bahn-Chaos

Polizei-Einsatz wegen überfüllter Bahn nach Stralsund

Schreie und Tränen am Bahnsteig: Obwohl der Zug bereits überfüllt war, drängten sich immer mehr Fahrgäste hinein. Bundespolizisten mussten Reisende wieder rausschmeißen.
Berlin

Dramatische Szenen am Freitag auf dem Bahnsteig des Berliner Bahnhofs Gesundbrunnen: Obwohl alle Waggons der Linie RE3 bereits voll besetzt waren, versuchten unzählige Fahrgäste dennoch sich hineinzudrängen.

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Der Zug mit dem Ziel Stralsund war zwischenzeitlich so überfüllt, dass mehrere Personen Zeugenberichten zufolge begannen zu schreien. Per Lautsprecher-Durchsage sollen Fahrgäste dann aufgefordert worden sein, die Bahn wieder zu verlassen. Demnach soll es geheißen haben, der Zug sei zu schwer beladen, um abfahren zu können.

In der Folge wurden Mitarbeiter der DB-Sicherheit gerufen, um das Chaos in den Griff zu bekommen. Vergeblich, wie sich schnell zeigen sollte. Erst Beamten der Bundespolizei gelang es, mehrere Reisende wieder aus dem Zug zu befördern.

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Angaben der Deutschen Bahn zufolge konnte die Fahrt mit einer Stunde Verspätung fortgesetzt werden. Als Grund dafür gab der Konzern allerdings nur einen Polizei-Einsatz an.

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