Indoor-Spielplatz

Frau nach Hüpfburg-Unfall auf Rügen mit Hubschrauber gerettet

Ein außergewöhnlicher Einsatz für die Rettungskräfte: Sie mussten eine an der Wirbelsäule verletzte Frau aus einem Indoorspielplatz abtransportieren. Das gestaltete sich jedoch schwierig.
Kein gewöhnlicher Landeplatz für die Luftretter: Direkt neben dem Kopf-Über-Haus in Putbus auf Rügen lande
Kein gewöhnlicher Landeplatz für die Luftretter: Direkt neben dem Kopf-Über-Haus in Putbus auf Rügen landete der Helikopter um die verletzte Frau abzutransportieren. Nick Ehling/DRF Luftrettung
Rügen

Wenn jemand sich an der Wirbelsäule verletzt, sollte man den Patienten so wenig wie möglich bewegen. Blöd nur, wenn sich der Unfall auf einer Hüpfburg ereignet, denn da bewegt sich der Untergrund permanent. Genau so einen Fall trug sich vor wenigen Tagen auf Rügen zu.

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Eine Frau stürzte in einem Indoor-Spielplatz auf einer Hüpfburg und zog sich mutmaßlich eine schwere Wirbelsäulen-Verletzung zu. Die herbeigeholten Rettungskräfte mussten die Frau noch auf der aufgeblasenen Hüpfburg versorgen, wie die deutsche Luftrettung bekannt gab. Nach einer Erstversorgung durch die Rettungssanitäter und Schmerzmitteln konnte die Patientin wirbelsäulenschonend gelagert werden und nach Ablassen der Luft aus der Hüpfburg mit Hilfe der Feuerwehr gerettet werden.

Klinik-Ärzte geben Entwarnung: keine schwere Verletzung

Anschließen wurde die Frau per Helikopter in die Uniklinik Greifswald geflogen, wo die Ärzte eine schwere Verletzung ausschließen konnten. Ungewöhnlich: Der Helikopter landete genau neben dem berühmten Kopf-Über-Haus in Putbus.

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