CORONA-KONTROLLEN

Polizei erwischt 26 Touristen auf Rügen

Über die Osterfeiertage weitet die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern ihre Kontrollen an den Landesgrenzen massiv aus. Tagestourismus ist nicht erlaubt.
dpa
An der Ostseeautobahn A20 kontrolliert die Polizei auf der Raststätte Schönberger Land Fahrzeuge in Richtung Landesi
An der Ostseeautobahn A20 kontrolliert die Polizei auf der Raststätte Schönberger Land Fahrzeuge in Richtung Landesinnere, ob das Verbot touristischer Einreisen eingehalten wird. Bernd Wüstneck
Wismar ·

Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern kontrolliert zu den Ostertagen verstärkt die Einreise ins Bundesland. Dafür seien stationäre und mobile Teams im Einsatz, wie die Polizei mitteilte. Am Donnerstag wurden etwa an der A20, der sogenannten Ostseeautobahn, Fahrzeuge überprüft. Seit Beginn dieser Woche hat das Polizeirevier Sassnitz auf Rügen gegen 26 Menschen Ordnungswidrigkeiten wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung im Zusammenhang mit touristischen Reisen eingeleitet und an die zuständigen Ordnungsbehörden weitergegeben, hieß es auf Anfrage.

Update am Donnerstagabend: Auch auf dem Weg zur Seenplatte wurden Touristen wieder nach Hause geschickt.

Reise zum Zweitwohnsitz ist erlaubt

Nach Angaben der Landesregierung sind touristische Einreisen nach Mecklenburg-Vorpommern vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie grundsätzlich verboten, auch Tagestourismus ist nicht erlaubt. Es gibt jedoch Ausnahmen für die Einreise. Wer einen Zweitwohnsitz in MV hat, darf demnach einreisen. Ebenfalls sind Reisen ins Bundesland erlaubt, wenn die Kernfamilie besucht wird. Dazu zählen den Angaben zufolge etwa Kinder, Eltern, Geschwister oder Lebenspartner.

Die Polizei verweist dabei auf die Hinweise in einer FAQ-Seite der Landesregierung, in der alle Regeln und ihre Ausnahmen zu finden sind. Lesen Sie hier eine Übersicht der aktuellen Corona-Regeln in MV.

Weiterlesen: Die Polizei warnt vor Betrügern, die sich auf Rügen als Mitarbeiter des Ordnungsamts ausgeben, um mit angeblichen Verstößen gegen die Corona-Verordnung Geld abzukassieren.

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Kommentare (8)

Ich würde sagen mindestens 25 Jahre Straflager, Ausschluß aus der Partei, nie wieder Netflix schauen, Wasser und Brot, ewiges Sexverbot. Ehrlich lieber Nordkurier, wie peinlich muß es doch sein, darüber zu schreiben, wie traurig muß es sein, als Journalist dabei noch zuzusehen.

Ist nicht das Schreiben, sondern das kontrollieren. Vorausgesetzt dieser Wahnsinn wird irgendwann einmal beendet, würde ich, als "Ausländer" keinen Fuss mehr in dieses Land setzen.

Euer Update, das tatsächlich in der Seenplatte auch freilaufende Touristen gesichtet und gesteltt wurden, an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Wuff

wie Verbrecher zu behandeln ist eine Frechheit. Die wohnen in ihrem Wohnwagen und wir Einheimischen in unseren Häusern. Was ist daran gefährlich?

Was ist

..die Begegnungen in Supermärkten und im Begegnungsverkehr auf Wegen und Plätzen!

...irgend eine seriöse Zahl, wie viele Infektionen aus den genannten Begegnungen resultieren?

Hat dafür keine Zahl der bröselt nur Müll.

Ich hab doch auf den ersten Blick 26 Terroristen gesehen. Gut, diese Leute sind ja eigentlich nichts anderes, kommen mit dem Ziel unsere I-Zahl hoch zu treiben. Wir müssen diesem Treiben ein Ende setzen, Rügenbrücke sperren, Rügendamm hoch! Ich hoffe, diese Leute machen richtig Reklame für die Insel und ihren Ordnungshütern und dann wie wir früher riefen: Drei Worte genügen, runter von Rügen!