STADTVERTRETUNG AUF RÜGEN

SPD in Sassnitz beendet Zusammenarbeit mit AfD bei Anträgen

In Sassnitz auf der Insel Rügen wollten SPD und AfD gemeinsam mehrere Anträge durch die Stadtvertretung bringen. Nach massiver Kritik rudert die SPD nun zurück.
dpa
Die SPD in Sassnitz auf Rügen hat nach der massiven Kritik an ihrer Zusammenarbeit mit der AfD in der Stadtvertretung Kon
Die SPD in Sassnitz auf Rügen hat nach der massiven Kritik an ihrer Zusammenarbeit mit der AfD in der Stadtvertretung Konsequenzen gezogen. Stefan Sauer
Sassnitz.

Die SPD in Sassnitz auf Rügen hat nach der massiven Kritik an ihrer Zusammenarbeit mit der AfD in der Stadtvertretung Konsequenzen gezogen. Wie SPD-Stadtpräsident Norbert Benedict am Freitag sagte, verzichte seine Fraktion auf die sieben gemeinsamen Anträgen mit der AfD, zwei Wählergruppen und einem fraktionslosen Abgeordneten. Dies habe sie auch den anderen Fraktionen empfohlen, um die Stadtvertretung vor Schaden zu bewahren.

„Wir sind an Sacharbeit interessiert. Dass dies so hohe Wellen schlägt, war nicht unsere Absicht”, begründete Benedict die gemeinsamen Anträge für die Stadtvertretersitzung am kommenden Dienstag.

Die Sozialdemokraten würden jetzt versuchen, in Gesprächen mit den anderen Parteien einen Konsens zu finden. Linke und CDU hätten jedoch bisher „Wahlschmerzen” gehabt, sagte Benedict. Sie hätten sich den Wählergruppen gegenüber verweigert. Bei der Kommunalwahl im Mai waren die Linke mit 19,9 und die CDU mit 18 Prozent stärkste Parteien geworden. Die SPD kam auf 15,5, die AfD auf 14,4 Prozent.

Die AfD hat sich dem Stadtpräsidenten zufolge ebenfalls von den Anträgen distanziert. Diese befassten sich thematisch mit Änderungen von Hauptsatzung und Geschäftsordnung der Stadt, mit der Arbeitsgruppe „Tierpark”, mit der Schaffung von Parkplätzen und dem Erwerb eines Grundstücks. Benedict sagte, die SPD wolle sie überarbeiten und in der nächsten Sitzung einbringen.

In Penzlin (Mecklenburgische Seenplatte) war im Juni die CDU in die Kritik geraten, weil sie eine Zählgemeinschaft mit der AfD eingegangen war.

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Kommentare (5)

was nicht sein darf. Das ist die DDR 2.0.

Nein! Mielke, Honecker und Co hätte feuchte Träume bekommen, von den was gerade in Deutschland möglich ist.

... ob braun oder blau darf es keine Kooperation geben. Auch wenn nicht alle AfD Wähler Nazis sind, haben sie offenbar kein Problem damit, künftig von Nazis regiert zu werden. Der SPD geht es um Machterhalt. Das sie dafür bereit ist, mit den neuen Nazis zu schunkeln, ist einfach widerlich.

ob grün oder rot, darf es keine Kooperation geben. Auch, wenn nicht alle Linken Gutmenschen sind, haben sie offenbar kein Problem damit, künftig von Parteien regiert zu werden, die unbegrenzt ''Flüchtlinge'' aufnehmen wollen, Schlepperei im Mittelmeer tolerieren, Kriminalstatistiken ignorieren, Clankriminalität und Drogenhandel fördern, keinen weiteren politischen Inhalt als ''Klimaschutz'' bieten und auf weitergedachte Fragen keine Antwort finden. Den Grünen und der Linke geht es um die systematische Zerstörung des Industrielandes Deutschland. Das sie dafür bereit sind, nun selbst Schulkinder zu indoktrinieren, die Lehrerschaft zu bestechen und mit Antifa-Schwenkern auf FfF-Demos zu rekrutieren, ist einfach widerlich.

also auch nichts anderes. Nur ebend linke Nazis. Einfach Widerlich