POLIZEI WARNT

Vorsicht vor Abzocke mit Corona-Verstößen auf Rügen

Bei einem angeblichen Verstoß gegen Corona-Regeln gleich vor Ort bezahlen? Da sollten Bürger skeptisch sein, das ist eine Betrugsmasche, wie sie beispielsweise auf Rügen genutzt wurde.
In Binz gab sich ein Mann als Mitarbeiter des Ordnungsamtes aus, um wegen angeblicher Corona-Verstöße Geld abzuzock
In Binz gab sich ein Mann als Mitarbeiter des Ordnungsamtes aus, um wegen angeblicher Corona-Verstöße Geld abzuzocken (Symbolbold). Friso Gentsch
Binz ·

Die Polizei warnt vor Betrügern, die sich als Mitarbeiter des Ordnungsamts ausgeben, um mit angeblichen Verstößen gegen die Corona-Verordnung Geld abzukassieren. In einem fall in Binz auf der Insel Rügen, habe sich ein circa 20 Jahre alter Mann als Angestellter des Ordnungsamtes ausgegeben und Personalien einer Frau erfragen wollen, die zum Glück skeptisch wurde, wie es am Donnerstag von der Polizei hieß. Der Betrüger wollte 20 Euro von der Frau wegen angeblicher Überprüfungen der Corona-Verordnung kassieren. Einen Dienstausweis konnte der Betrüger nicht vorweisen, worauf die Frau den Notruf wählte. 

Der Betrüger wird so folgendermaßen beschrieben:

  • scheinbares Alter Anfang 20
  • circa 1,85 Meter groß
  • blondes Haar
  • trägt einen Dreitagebart
  • trug schwarze Kleidung

Wer Hinweise zu dem Mann oder ähnlichen Fällen geben kann, meldet sich bitte auf www.polizei.mvnet.de.

Die Polizei rät jedem, der auf diese Art angesprochen wird, zur Vorsicht. Weder Polizei noch Ordnungsamt würden Bargeld fordern, selbst im Fall eines Verstoßes gegen die Corona-Verordnung würde zunächst lediglich eine Ordnungswidrigkeit angezeigt werden. Bußgelder werden über die Landkreise geahndet.

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Kommentare (1)

Ja, die Abzockerei ist illegal!