Dichter Nebel in Regensburg. Hansa jubelt nach dem Sieg.
Dichter Nebel in Regensburg. Hansa jubelt nach dem Sieg. Matthias Balk
Wie Sie sehen, sehen Sie nichts.
Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Matthias Balk
Die Mannschaft von Regensburg stellt sich im dichten Nebel nach der Niederlage gegen Rostock den Fans.
Die Mannschaft von Regensburg stellt sich im dichten Nebel nach der Niederlage gegen Rostock den Fans. Matthias Balk
Leon Guwara von Regensburg kann seinen spielentscheidenden Elfmeter nicht verwandeln.
Leon Guwara von Regensburg kann seinen spielentscheidenden Elfmeter nicht verwandeln. Matthias Balk
Bentley Baxter Bahn von Hansa Rostock trifft seinen Elfmeter.
Bentley Baxter Bahn von Hansa Rostock trifft seinen Elfmeter. Matthias Balk
Joel Zwarts von Regensburg (l) setzt sich im Zweikampf gegen Ridge Munsy von Hansa Rostock durch und trifft zum 2:2.
Joel Zwarts von Regensburg (l) setzt sich im Zweikampf gegen Ridge Munsy von Hansa Rostock durch und trifft zum 2:2. Matthias Balk
Der Hansa Rostock ist erstmals seit 2009 ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen.
Der Hansa Rostock ist erstmals seit 2009 ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Matthias Balk
DFB-Pokal-Duell

Hansa Rostock gewinnt die Nebelschlacht in Regensburg

Hansa Rostock ist erstmals seit 2009 ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Die Mannschaft bezwang den SSV Jahn Regensburg im Elfmeterschießen.
dpa
Regensburg

In einem irren Cup-Duell hat Hansa Rostock den SSV Jahn Regensburg überrumpelt und ist erstmals seit 2009 ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Die auf den letzten Drücker nochmal zurückgekehrte Mannschaft von Trainer Jens Härtel bezwang die Oberpfälzer am Mittwochabend im dichten Nebel mit 4:2 im Elfmeterschießen. Nach packenden 120 Minuten hatte es 3:3 (2:3, 2:2, 1:0) gestanden. Rostock verspielte zwischenzeitlich sogar eine 2:0-Führung. Andreas Albers' Strafstoß landete folgenschwer am Pfosten, Hansa-Keeper Markus Kolke parierte noch gegen Leon Guwara.

Sarpreet Singh (71. Minute) mit einem akrobatischen Anschlusstreffer vor 7360 Zuschauern und kurz vor dem Abpfiff der regulären Spielzeit Joel Zwarts (90.+1) retteten die in der vergangenen Saison sogar ins Cup-Viertelfinale gestürmten Regensburger ins Nachsitzen. Steve Breitkreuz (101.) köpfte den in der Schlussphase frischer wirkenden Jahn sogar zwischenzeitlich in Führung.

Schwierige Sichtverhältnisse

Hansas Julian Riedel (9.) hatte das Zweitliga-Spitzenteam früh bestraft. Streli Mamba (56.) erhöhte nach dem Seitenwechsel per Tunnel gegen Jahn-Torwart Alex Meyer, ehe die Gastgeber bei schwierigen Sichtverhältnissen einen Angriff nach dem nächsten starteten. Pascal Breier (120.+1) führte Hansa aber doch noch ins Elfmeterschießen.

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Den Rostockern war nicht anzumerken, dass sie erst am Wochenende mit 0:4 gegen St. Pauli verloren hatten. Sie traten selbstbewusst in der Oberpfalz auf. Eine Ecke verlängerte Mamba auf den zweiten Pfosten, Riedel reagierte blitzschnell und düpierte die Jahn-Deckung.

Entscheidung im Elfmeter-Krimi

Die Regensburger hatten anschließend deutlich höhere Spielanteile, Rostock war defensiv jedoch lange gut organisiert. Die Mannschaft von Trainer Härtel blieb punktuell gefährlich. Mamba, die Sturm-Leihgabe von Kairat Almaty aus Kasachstan, vollendete eine schnelle Kombination sogar zum 2:0.

Der Jahn steckte jedoch nicht auf. Singh verkürzte mit der linken Hacke artistisch. Jan-Niklas Beste (82.) traf per Fernschuss erst nur den rechten Pfosten, Zwarts hämmerte nach einem Lattenkopfball von Albers den Abpraller zum 2:2 doch noch ins Tor. Nach den Treffern von Breitkreuz und Breier in der Verlängerung fiel die Entscheidung erst im Elfmeter-Krimi.

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