Ein Großaufgebot der Polizei verhinderte am Samstagnachmittag eine Auseinandersetzung zwischen Schalke- und Hansa-Fans.
Ein Großaufgebot der Polizei verhinderte am Samstagnachmittag eine Auseinandersetzung zwischen Schalke- und Hansa-Fans. Stefan Tretropp
Fußball

MV-Innenminister will Hansa-Ausschreitungen nicht hinnehmen

Beim Zweitligasiel zwischen Hansa Rostock und Schalke 04 kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den Fanlagern. Nun hat sich Innenminister Torsten Renz dazu geäußert.
Rostock

Die Ausschreitungen vor und nach dem Fußballspiel nannte Innenminister Torsten Renz besorgniserregend und nicht hinnehmbar: „Verletzte Einsatzkräfte und brennende Polizeifahrzeuge haben nichts mehr mit gelebter Fankultur zu tun. Das sind keine Fans, das sind Straftäter, die sportbegeisterte und friedliebende Fußballfans diskreditieren. Die Landespolizei M-V wird weiterhin konsequent gegen solche Störungen vorgehen. Auch, wenn außerhalb des Stadions die Polizei zuständig ist, erwarte ich vom Verein Hansa Rostock und den Fanvertretern, dass sie sich ganz klar von diesen Aktionen distanzieren und gemeinsam mit der Polizei die Ereignisse analysieren und auch entsprechende Sanktionen für die kommenden Spiele prüfen.”

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Den acht Einsatzkräften, die infolge der Ausschreitungen verletzt wurden, wünscht Innenminister Torsten Renz eine baldige und vollständige Genesung. „Erneut wurden beim Fußballeinsatz Polizistinnen und Polizisten verletzt. Zum Glück handelt es sich nicht um lebensgefährliche Verletzungen”, so Innenminister Renz.

Unser Nachbericht zum Spiel: Eiskalte Schalker schocken Hansa

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