CORONAVIRUS

Polizei stoppte bei Inselzufahrt-Kontrollen bisher fast 400 Fahrzeuge

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, wurden die Ostseeinseln abgeriegelt. Die Zufahrten zu Rügen, Usedom, Hiddensee und Fischland-Darß-Zingst werden von der Polizei kontrolliert.
dpa
Die Polizei kontrolliert derzeit die Zugänge zu den Ostseeinseln – wie hier Rügen.
Die Polizei kontrolliert derzeit die Zugänge zu den Ostseeinseln – wie hier Rügen. Stefan Sauer
Auch an einer Zufahrtsstraße zur Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst kontrolliert die Polizei.
Auch an einer Zufahrtsstraße zur Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst kontrolliert die Polizei. Bernd Wüstneck
Die Insel Hiddensee wurde ebenfalls abgeriegelt.
Die Insel Hiddensee wurde ebenfalls abgeriegelt. Stefan Sauer
Absperrbaken und das Verkehrszeichen „Anlieger frei” stehen an einer Zufahrtsstraße zur Insel Usedom kurz vo
Absperrbaken und das Verkehrszeichen „Anlieger frei” stehen an einer Zufahrtsstraße zur Insel Usedom kurz vor der Zecheriner Brücke. Jens Büttner
Stralsund.

Die Polizei hat bei ihren Zufahrtskontrollen zu den Inseln Rügen und Usedom seit Montagabend 390 Auto- und Lkw-Fahrer zurückgewiesen. Das teilte das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Mittwoch mit. Insgesamt wurden am Rügendamm in Stralsund an der Auffahrt auf Deutschlands größte Ostseeinsel rund 12.000 Fahrzeuge kontrolliert, wovon 290 zurückgeschickt wurden. Auf beiden Zufahrten nach Usedom mussten sich 3700 Kraftfahrzeuge den Kontrollen unterziehen, wovon 100 die Zufahrt verwehrt wurde. Mit den Kontrollen soll der Tourismus auf den Inseln wegen der Coronakrise heruntergefahren werden.

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Wie viele davon Touristen aus anderen Bundesländern waren, sei nicht klar. Wie eine Sprecherin erklärte, werden in Zukunft geringere Zahlen bei Zurückweisungen erwartet. Einwohner aus Mecklenburg-Vorpommern dürfen, entgegen den ersten Richtlinien, nun doch weiter die Inseln Poel, Rügen und Usedom besuchen. „Jeder Bürger mit Hauptwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern darf sich natürlich auch nach wie vor innerhalb von Mecklenburg-Vorpommern bewegen, also auch die Inseln besuchen”, hatte Thomas Lenz, Staatssekretär im Schweriner Innenministerium erläutert.

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