USEDOM, RÜGEN, A20, A11

Stau-Wochenende mit stundenlanger Wartezeit

Regen, Baustellen und jede Menge Spät-Urlauber: Das Wochenende verbrachten Touristen in Mecklenburg-Vorpommern vor allem im Stau. Zum Teil musste stundenlang gewartet werden.
So wie hier an der Peene-Brücke bei Wolgast auf Usedom staute sich der Verkehr am Wochenende oftmals.
So wie hier an der Peene-Brücke bei Wolgast auf Usedom staute sich der Verkehr am Wochenende oftmals. Stefan Sauer (Archivfoto)
Stralsund.

Wer am Sonntagnachmittag die Rückreise von Rügen, Usedom oder einem anderen Erholungsort in Mecklenbrug-Vorpommern antrat, brauchte wieder einmal Nerven wie Drahtseile: Vor dem Krater von Tribsees auf der A20 staute sich der Verkehr streckenweise auf bis zu 8 Kilometern zurück – und das bedeutete: Knapp zwei Stunden Wartezeit.

Altbekannte Stau-Fallen auf Usedom und Rügen

Wer in Richtung Berlin unterwegs war, dem ging es kaum besser: Auch auf der A11 bei Pfingstberg fuhren Autofahrer zeitweise mit mehr als einer Stunde Verzögerung an einer einspurigen Baustelle vorbei. Gebaut wurde an beiden Orten übrigens nicht – denn auf Deutschlands Autobahn-Baustellen herrscht an Wochenende in der Regel Feiertags-Ruhe. Auch an den Vortagen hatte sich der Verkehr in Mecklenburg-Vorpommern immer wieder an zahlreichen Orten gestaut.

Auch die Insel-Abfahrten erwiesen sich als Stau-Fallen: Sowohl auf Usedom, wo es vor den Brücken an Abreisetagen traditionell nur noch im Schritttempo vorangeht, als auch auf Rügen – obwohl dort am Freitagnachmittag eigentlich wieder alles in Ordnung sein sollte, denn die mehrwöchige Sperrung der Rügenbrücke ist wieder vorbei. Doch das regnerische Wetter, das Autofahrer vorsichtiger und langsamer fahren lässt, sorgte auch dort offenbar für zusätzliche Staus.

Nach wie vor zahlreiche Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern

Mit dem letzten September-Wochenende ist die Tourismus-Saison in Mecklenburg-Vorpommern derweil noch nicht vorbei. Offenbar als Folge der Corona-Krise, in deren Folge viele Menschen nicht verreisten und nun auch nach der Hauptsaison ein Reise-Bedürfnis haben, sind die Buchungszahlen in den kommenden Wochen weiterhin auch. Auch die Herbstferien in zahlreichen Bundesländern in Verbindung mit Reisewarnungen für nahezu alle Nachbarländer führen zu hoher Nachfrage an der deutschen Küste, wo die Infektionszahlen weiterhin gering sind.

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Kommentare (1)

ist voll, übervoll. Das Problem ist nicht einmal das alles überfüllt ist und die Straßen und Gemeinden verstopft sind. Das Problem ist zu meist die Unverschämtheiten und Rücksichtslosigkeit die sich viele Urlauber hier meinen erlauben zu können. Etliche vergessen das sie hier Gast sind und nicht der König, dem man den Ar... nach trägt und alles zu seinem Wohl ausrichtet. Es reicht! Die Insel ist diesem Ansturm nicht mehr gewachsen!