POLIZEI

Rad-Diebstahl-Fallzahlen auf Usedom deutlich gesunken

Der Fahrraddiebstahl auf der Insel Usedom ist im ersten Halbjahr 2020 um mehr als 80 Prozent zurückgegangen. Die Polizei sieht dafür drei Gründe, darunter die Coronakrise.
dpa
Die Zahl der Fahrraddiebstähle auf Usedom ist stark zurückgegangen.
Die Zahl der Fahrraddiebstähle auf Usedom ist stark zurückgegangen. Stefan Sauer
Heringsdorf.

Der Fahrraddiebstahl auf der Insel Usedom – sonst Hochburg für dieses Delikt im Nordosten – ist im ersten Halbjahr 2020 stark gesunken. Wie Polizeisprecher Andrej Krosse am Mittwoch in Anklam sagte, verschwanden von Januar bis Juli auf Usedom 47 herkömmliche- sowie Elektroräder im Wert von insgesamt 62.000 Euro. Im Vorjahreshalbjahr waren 287 solcher Räder im Wert von 360.000 Euro in der Tourismusregion verschwunden. Der Rückgang betrage knapp 84 Prozent, hieß es. Mit 42.000 Euro entfielen rund zwei Drittel des bisherigen Schadens von 2020 auf 14 teils hochwertige E-Bikes.

Die Hauptursachen seien die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, geringere Urlauberzahlen sowie eine starke Polizeipräsenz.

Die Insel Usedom gilt mit ihren teils luxuriösen Urlauberorten seit mehreren Jahren als Schwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern für den Diebstahl von hochwertigen E-Rädern und Fahrradträgern von Autos. Häufig sind laut Polizei professionelle Banden dafür verantwortlich.

Auch beim Diebstahl von Fahrradträgern von Autos hat die Polizei 2020 einen Rückgang registriert. Wurden im ersten Halbjahr 2019 noch 31 solcher Träger abmontiert und gestohlen, waren es bislang 8 solcher Vorrichtungen zum Radtransport am Auto 2020.

Wenige Stunden später meldete die Polizei einen E-Bike-Diebstahl auf Usedom.

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Kommentare (2)

Die Grenzschließung wird ihr Übriges dazu beigetragen haben, obwohl das niemand zugeben wird.

Das wäre aber nicht Politisch korrekt, heutzutage darf man das Problem nicht beim Namen nennen...