Corona in MV

1425 Corona-Neuinfektionen – sieben weitere Sterbefälle

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in MV hat abermals einen neuen Höchstwert erreicht. Die meisten neuen Fälle gab es im Landkreis Rostock.
Am Mittwoch gab es 1425 Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern und sieben weitere Sterbefälle.
Am Mittwoch gab es 1425 Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern und sieben weitere Sterbefälle. NK-Grafik
Rostock

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen hat am Dienstag in Mecklenburg-Vorpommern erneut einen Höchstwert erreicht. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) meldete 1425 registrierte Neuinfektionen binnen eines Tages, 651 mehr als vor einer Woche.Die meisten neuen Fälle (305) gab es im Landkreis Rostock.

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 342,8. Am vergangenen Dienstag betrug dieser Wert 193,8.

Die für Corona-Maßnahmen künftig entscheidende Hospitalisierungsrate gab das Lagus mit 7,3 an. Sie zeigt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit Covid-19 ins Krankenhaus gekommen sind – vorbehaltlich etwaiger Meldverzüge. Vor einer Woche betrug der Wert 5,6.

[Pinpoll]

Am Mittwoch wurden sieben weitere Sterbefälle gemeldet: Drei in der Seenplatte und im Kreis Vorpommern-Greifswald und ein weiterer in der Hansestadt Rostock.

Weiterlesen: Corona-Regeln in MV werden erneut verschärft - vor allem für Ungeimpfte

2G gilt in vielen Landkreisen

Die Corona-Ampel des Landes zeigt für weite Teile orange oder rot. Demnach wurden auf der risikogewichteten Stufenkarte nur noch der Landkreis Nordwestmecklenburg und für Schwerin gelb ausgewiesen. Die übrigen Landkreise und Rostock wurden mit der zweithöchsten Stufe orange und der Landkreis Mecklenburgische-Seenplatte mit der höchsten Stufe rot dargestellt.

Dementsprechend gelten bereits in mehreren Landkreisen 2G-Regeln unter anderem in der Innengastronomie, bei Veranstaltungen, Messen sowie in Kultur- und Freizeiteinrichtungen – dort haben nur Geimpfte und Genesene Zugang.

Bund und Länder hatten sich auf Schwellenwerte für die Hospitalisierungsinzidenz als Maßstab für neue Regeln verständigt. Demnach läge Mecklenburg-Vorpommern über der zweiten Schwelle von 6,0, ab der nicht nur flächendeckend 2G, sondern in bestimmten Einrichtungen auch für Geimpfte und Genesene zusätzlich Testnachweise oder andere Maßnahmen vorgesehen sind.

297 Corona-Patienten im Krankenhaus

Den Angaben zufolge wurden am Dienstag 297 Menschen mit Corona im Krankenhaus behandelt, 32 mehr als am Vortag. 66 befanden sich demnach auf der Intensivstation – kein Unterschied zum Vortag. Vor einer Woche lag die Zahl bei 218 beziehungsweise 55. Das Lagus meldete am Montag sieben neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus, damit erhöhte sich die Gesamtzahl auf 1309.

Gegen das Coronavirus vollständig geimpft gelten laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 66,4 Prozent der Bevölkerung im Nordosten. Die Quote der mindestens einmal Geimpften wird mit 68,4 angegeben. 6,8 Prozent der Bevölkerung im Nordosten haben demnach schon eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Deutlich mehr Infektionen an den Schulen

Die Corona-Infektionen an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern haben sprunghaft zugenommen. Am Dienstag meldete die zuständige Behörde laufende Geschehen an 153 Schulen mit 484 Infizierten. Am Montag waren noch 335 Infizierte in 94 Schulen gemeldet worden und vor einer Woche 280 Infizierte in 98 Schulen.

Zu Wochenbeginn waren nach Auskunft des Bildungsministeriums mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne, weil sie infiziert oder als enge Kontaktperson eingestuft worden waren. Die Zahlen für Dienstag lagen am späten Nachmittag noch nicht vor.

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Kommentare (14)

Schulen als Infektionstreiber, aber die Schulen bleiben auf und wir schlittern in den nächten harten Lockdown. Ich verstehe das nicht mehr.

Bei einem erwachsenen, gesunden Menschen auf das Verständnis zum Verzicht vertrauen zu können ist wohl je nach Thema wohl auch in den meisten Fällen einleuchtender, weil verantwortungsvoller als dies im Gegenzug von Kindern zu verlangen, die mit 8, 10 oder 12 Jahren wohl kaum die dafür notwendige, mentale Konstitution besitzen, um dem psychischen Druck einer Isolation nicht nachzugeben. Mit 60-70 hat der ein oder andere sicher genug gesehen und erlebt als dass es ihn wirklich fertig machen würde, einen Teil des Risikos durch mehr Eigenverantwortung auszugleichen.
Mut zur Dummheit.
Ich hab Schwiegermutter überlebt. Und das war 'ne Impfung in den Allerwertesten. Jedes Wochenende.

und wie viele von denen sind nun krank?

Das betrifft auch Erwachsene. Was passiert, wenn sie in Quarantäne geschickt werden, vor allem wenn sie Symptome haben.
Den Gesundheitsämtern geht es nur um den PCR Test, aber wer behandelt und untersucht sie gründlich?

Was, wenn sie bspw. eine starke Bronchitis haben oder gar eine Lungenentzündung?
Diese zu verschleppen kann tötlich enden.

Haben die Menschen noch nicht begriffen, was hier läuft?

Entsetzlich und alle machen sie mit und nehmen ernshafte Schäden billigend in Kauf um das Coronanarrativ aufrecht zu halten.

...wer erkrankt ist und Symptome einer Bronchitis oder Lungenentzündung aufweist, geht zum Arzt und wird dort auch entsprechend behandelt. Keine Angst.
Ein positiver PCR Test gibt noch eine „Krankheit“ an, stellt lediglich erst einmal fest, dass ich einen Virus, in diesem Fall Corona habe und daher mich isolieren soll und mich weiter beobachten soll um evtl. dann einen Arzt aufzusuchen.
tödlich ist hier was ganz anderes!

Praxis auch so läuft?

Vielleicht ist es manchmal auch zu spät und es muß einem richtig beschissen gehen, bevor der Arzt kommt.

Keine Angst? Nein, die habe ich nicht, aber jeglichen Respekt und Achtung vor diesen Behörden und den Scharfmachern mit den weißen Kitteln verloren.

Wäre nun noch ein neuer Feiertag besonders wichtig?

Eine komplette Impfpflicht mit massiven Strafen bei nicht Einhaltung.

nicht wahr?
Gibt bestimmt einen Platz bei Frau Oldenburg und in der DDR war Genosse Stalin auch ein Held. Ich habe das nicht vergessen und die LINKE in MV wohl auch nicht.

Uuuhhh

Ich kann hören wie Frau Schwesig sich in weiter Ferne für ihre bahnbrechende Idee bedankt.

Nicht

noch ungeimpfte die nicht genesen sind wenn sich täglich 1500 Menschen anstecken?
Nach einer Infektion darf man sich ja 6Monate nicht impfen lassen..wie wollen die die Quote schaffen?

sollte der jeweilige Impfstoffhersteller einen Beitrag leisten.

Die KV Berlin (Berliner Zeitung) fordert das von Ungeimpften.

die Verträge sind so gemacht das Ugur und co. für nix haften müssen...das Europäische Parlament allerdings hat einen Entschliessungsantrag/Fond für Impffolgen,auch verstorbene nach Impfungen eingebracht..

gibt es nicht mehr...

Krankenhäuser sind Wirtschaftsunternehmen.
Es wäre eine wirtschaftliche Schande eine ITS für mehrere 100k - Mio. € vorzuhalten,wo sich Geräte kaputtstehen und das Personal den ganzen Tag maumau spielt.
Hat es nie gegeben, wird es nie geben.
Die Stationen MÜSSEN voll sein oder man besch**sst wie im letzten Jahr bei der Bettenbelegung/-Anzahl um Kohle vom Staat abzugreifen. (Haben natürlich alle bereits vergessen.)
Hat auch den angenehmen Nebeneffekt, damit noch gut Panik zu verbreiten.
Der Staat bedankt sich mit "Freihalteprämien".

Der Gemüsehändler kauft sich auch keinen 40to LKW um drei Gurken zum Markt zu fahren.