SOFTAIR-WAFFE

Jugendlicher schießt auf Kopf von Zwölfjährigem

In Herrnburg hat ein 16-Jähriger mit einer Softair-Waffe auf zwei Jugendliche und ein Kind geschossen. Eines der Projektile blieb in der Kopfhaut des Jungen stecken. Insgesamt wurden drei Personen verletzt.
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Drei Menschen sind in Herrnburg verletzt worden. Ein Jugendlicher hatte mit einer Softair-Waffe auf sie geschossen (Symbolbild).
Drei Menschen sind in Herrnburg verletzt worden. Ein Jugendlicher hatte mit einer Softair-Waffe auf sie geschossen (Symbolbild). Holger Hollemann
Lüdersdorf.

Am Samstag sind in Herrnburg (ein Ortsteil von Lüdersdorf im Landkreis Nordwestmecklenburg) drei Menschen verletzt worden, weil mit einer Softair-Waffe auf sie geschossen worden war.

Gegen 20:10 Uhr hielten sich laut Polizei mehrere Jugendliche und ein Kind im Bereich der Kirche in Herrnburg auf. Nach Angaben von Zeugen schoss ein 16-jähriger Tatverdächtiger mit der Softair-Waffe eines befreundeten 15-Jährigen – der ebenfalls als tatverdächtig gilt – zunächst auf einen zwölfjährigen Jungen.

Projektil blieb in Kopfhaut stecken

Er traf den Jungen dabei insgesamt drei Mal. Eines der Kunststoff-Projektile blieb in der Kopfhaut des Jungen stecken. Danach schoss der 16-Jährige auf zwei 15-Jährige, die er an den Beinen traf und so oberflächlich verletzte. Rettungssanitäter behandelten das zwölfjährige Kind vor Ort und brachten es anschließend ins Krankenhaus.

Die Polizei stellte die Tatwaffe sicher und ermittelt nun gegen die beiden Tatverdächtigen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie wegen des Verstoßesgegen das Waffengesetz.

Alle Jugendlichen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Eltern übergeben.

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