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Zweifel an sexuellem Missbrauch einer 20-Jährigen auf Spielplatz

Trotz sofortiger Suche ist der Tatverdächtige der Polizei entkommen.
Trotz sofortiger Suche ist der Tatverdächtige der Polizei entkommen.
Patrick Pleul

Schlimmer Vorwurf in Rostock: Dort soll eine Frau gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen gezwungen worden sein.

Die Polizei hat am Mittwochabend nach einem Mann gefahndet, der eine 20-Jährige in Rostock sexuell missbraucht haben soll. Der Unbekannte stehe unter Verdacht, die Frau auf einem Spielplatz zum Oralverkehr gezwungen zu haben, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

Passanten hatten die Frau entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert. Im Anschluss war die Polizei ausgeschwärmt, um den Mann anhand der Beschreibung der 20-Jährigen zu fassen, jedoch ohne Erfolg.

Am Freitag sagte eine Polizeisprecherin dem Nordkurier, dass sich das 20-jährige Opfer in der Vernehmung in große Widersprüche verwickelt habe. Deswegen gehen die Ermittler inzwischen davon aus, dass die Straftat nicht so stattgefunden hat, wie anfangs geschildert. Die Polizei versucht nun, den Vorfall zu klären. Derzeit wird nach keinem Tatverdächtigen gesucht. Aussagen einschlägiger Internetseiten über einen ausländischen Tatverdächtigen widersprach die Polizeisprecherin.