NACH WEIHNACHTSFEIER

20-Jähriger stürzt in Stralsund beim Hausklettern ab

Offenbar hat sich ein junger Mann in Stralsund nach einer Weihnachtsfeier in der Adresse geirrt. Warum er dann aber an einer Hausfassade hochkletterte, ist für die Polizei noch ein Rätsel.
In Stralsund ist ein junger Mann neun Meter in die Tiefe gestürzt und hat sich schwer verletzt.
In Stralsund ist ein junger Mann neun Meter in die Tiefe gestürzt und hat sich schwer verletzt. Polizei
Stralsund.

In der Hansestadt Stralsund ist ein junger Mann beim Fassadenklettern in die Tiefe gestürzt und hat sich schwer verletzt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, ereignete sich der Vorfall in der Nacht zu Sonntag in der Wolfgang-Heinze-Straße.

Die genauen Umstände waren noch nicht vollständig geklärt. Nach ersten Untersuchungen hatte eine Zeugin aber kurz nach Mitternacht die Rettungskräfte gerufen, weil sie eine verletzte Person im Innenhof liegend gefunden hatte. Dabei handelte es sich um einen 20-Jährigen aus einem Dorf bei Stralsund, der auf dem Rückweg von einer Weihnachtsfeier war.

Schwer verletzt

Dabei habe der Mann versucht, an Balkons des Hauses in der Tribseer Vorstadt hochzuklettern, und sei aus etwa neun Metern Höhe von der dritten Etage heruntergefallen. Dabei verletzte er sich schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich, und wurde in ein Krankenhaus gefahren.

Für Fremdverschulden gebe es keine Hinweise, die Untersuchungen sind aber noch nicht abgeschlossen. Unklar sei noch, ob der Verunglückte unter Alkohol- oder einem anderen Drogeneinfluss stand. Gegenwärtig geht die Polizei davon aus, dass der junge Mann eine Wohnanschrift ganz in der Nähe aufsuchen wollte, diese jedoch anscheinend nicht fand.

Wer in diesem Zusammenhang Hinweise geben kann, wird gebeten, sich an die Polizei in Stralsund (Telefon 03831/2890-0) zu wenden.

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