SCHUSS INS BEIN

200 Polizisten durchsuchen Zirkus nach Schusswaffe

Vor fast acht Monaten wurde ein Zirkusmitglied in Lübtheen durch einen Schuss verletzt. Die Ermittler vermuteten die Schusswaffe noch auf dem Zirkusgelände.
dpa
Staatsanwaltschaft und Polizei haben vergeblich ein Zirkusgelände in Lübtheen nach einer Schusswaffe durchsucht.
Staatsanwaltschaft und Polizei haben vergeblich ein Zirkusgelände in Lübtheen nach einer Schusswaffe durchsucht.
Lübtheen.

Staatsanwaltschaft und Polizei haben vergeblich ein Zirkusgelände in Lübtheen nach einer Schusswaffe durchsucht. 200 Beamte waren bei der Aktion am Mittwoch auf dem 8000 Quadratmeter großen Grundstück im Landkreis Ludwigslust-Parchim im Einsatz, wie die Polizei mitteilte. Ende Mai 2018 war ein Mitglied einer Zirkusfamilie durch einen Schuss ins Bein verletzt worden. Das 47-jährige Opfer hatte sich ins Krankenhaus bringen lassen, schweigt aber seither zu diesem Vorfall.

Gegen den Tatverdächtigen aus dem privaten Umfeld des Opfers werde weiter wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Aus diesem Grund habe das zuständige Amtsgericht auf Antrag der Schweriner Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss für das Privatgrundstück mit vielen Nebengelassen und Wohnwagen erlassen. Im Einsatz waren Kräfte der Bereitschaftspolizei, ein Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamts sowie Beamte der Polizeiinspektion Ludwigslust.

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