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21 Badetote in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2020

378 Menschen ertranken 2020 in Deutschland, die meisten tödlichen Badeunfälle wurden in Bayern registriert. Im Seen- und Ostseeland MV ging die Zahl der Badetoten zurück.
dpa
In Mecklenburg-Vorpommern sind im vergangenen Jahr nach Angaben der DLRG weniger Menschen bei Badeunfällen ertrunken als
In Mecklenburg-Vorpommern sind im vergangenen Jahr nach Angaben der DLRG weniger Menschen bei Badeunfällen ertrunken als im Jahr davor. Dlrg
Schwerin ·

In Mecklenburg-Vorpommern sind im vergangenen Jahr nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) weniger Menschen bei Badeunfällen ertrunken als im Jahr davor. Laut den am Dienstag veröffentlichten Zahlen ertranken 21 Menschen – 6 weniger als 2019. 4 Opfer seien Frauen und 17 Männer gewesen. In der Ostsee ertranken demnach elf Menschen und in Binnengewässern zehn.

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Deutschlandweit haben die tödlichen Badeunfälle in Binnengewässern den weitaus größten Anteil. „Flüsse und Seen sind nach wie vor die größten Gefahrenquellen. Nur vergleichsweise wenige Gewässerstellen werden von Rettungsschwimmern bewacht”, wird DLRG-Präsident Achim Haag in einer Mitteilung zitiert.

Mindestens 378 Menschen ertranken bundesweit, das waren neun Prozent weniger als im Vorjahr. Viele Monatszahlen sind verglichen mit dem Vorjahr rückläufig, doch im August gab es einen auffällig starken Anstieg – von 45 im Jahr 2019 auf 117. Auch Mecklenburg-Vorpommern verzeichnete mit sechs Ertrunkenen im August den höchsten Wert.

„Besonders das heiße Sommerwetter im August lud die Menschen zu spontanen Ausflügen an die Binnengewässer und die Strände an Nord- und Ostsee ein”, so Haag. Dadurch, dass wegen der Corona-Pandemie viele Menschen in Deutschland geblieben seien, sei der Andrang teilweise sehr groß gewesen. 79 und damit die meisten tödlichen Badeunfälle wurden für Bayern registriert.

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