MESSERANGRIFF

30-Jähriger in Rostock lebensgefährlich verletzt

In Rostock sind nach einem Streit zwei Männer verletzt worden. Einer brach mit Stichverletzungen im Halsbereich vor einem Supermarkt zusammen. Die Polizei nahm zwei Verdächtige fest.
Die Polizei hat einen Tatverdächtigen nach einem Messerangriff in Rostock festgenommen.
Die Polizei hat einen Tatverdächtigen nach einem Messerangriff in Rostock festgenommen. Stefan Tretropp
Rostock ·

Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung ist in Rostock ein Mann schwer verletzt worden, ein weiterer leicht. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag erklärte, fiel der Schwerverletzte am Montagabend Menschen auf, die im Stadtteil Lichtenhagen in einem Supermarkt einkauften. Dorthin hatte sich der Mann vermutlich geschleppt.

Wie die Polizei weiter mitteilte, war es kurz nach 20 Uhr in der Nähe des Rewe-Marktes an der Güstrower Straße zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Im Rahmen dieses Streits wurde auch mit einem Messer zugestochen. Augenzeugen konnten anschließend beobachten, wie sich eine Person mit lebensgefährlichen Stich- und Schnittverletzungen im Halsbereich zur Eingangstür des Marktes schleppte und dort zusammenbrach. Sie verständigten umgehend Polizei und Rettungsdienst.

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Ein Tatverdächtiger festgenommen

Der Geschädigte kam in eine Klinik und ist inzwischen außer Lebensgefahr, teilte die Polizei am Dienstag mit. Im näheren Umfeld, in der Mecklenburger Allee, trafen Rettungskräfte am Montagabend auf einen weiteren verletzten Mann, der ebenfalls mit einem Messer angegriffen worden war. Auch er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert – allerdings mit leichten Verletzungen.

Zwei Männer sind vorläufig festgenommen worden. Gegen die 40 und 19 Jahre alten Verdächtigen werde wegen versuchten Totschlags ermittelt, sagte ein Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft am Dienstag. Mit einer Ramme waren die Beamten in der Mecklenburger Allee in die Wohnung eines der Tatverdächtigen gestürmt, der jedoch nicht angetroffen wurde.

Zu den Motiven und Hintergründen des Vorfalls könnten aus ermittlungstaktischen Gründen noch keine weiteren Angaben gemacht wurden. Die Vernehmungen stünden noch bevor.

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Dieser Artikel wurde am Dienstag, 26. Januar, mehrfach aktualisiert.

 

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Kommentare (1)

Immer diese Männer