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36-Jähriger aus Rostock ruft Polizei und bekommt selbst Probleme

Eigentlich wollte er seine Mutter schützen, doch der Mann machte die Rechnung ohne deren Lebensgefährten. Der brachte die Polizei auf eine munitionsbelastete Spur.
Die Polizei fand nicht nur Drogen.
Die Polizei fand nicht nur Drogen. © Tobias Arhelger - stock.adobe.com
Rostock ·

Ein 36-Jähriger aus Rostock hat Sonntagabend die Polizei gerufen, weil seine Mutter von ihrem Lebensgefährten bedroht worden sein soll. Letztlich geriet aber der 36-Jährige selbst in den Fokus der Polizisten.

Drogen, Bargeld, Munition

Wie die Polizei am Montag mitteilte, meldete sich der 36-Jährige, weil der Lebensgefährte (56) seiner Mutter (57) sie bedroht und körperlich angegriffen haben soll. In der Wohnung fand die Polizei den Lebensgefährten aber nicht mehr. Der Mann war bereits in seiner Wohnung – und alkoholisiert. Er wies die Polizisten darauf hin, dass sie die Wohnung des 36-Jährigen in Dierkow doch einmal auf Betäubungsmittel untersuchen sollten.

Kurz nach 19 Uhr verschafften sich die Polizisten Zutritt und nahmen sofort den Geruch von Betäubungsmitteln wahr. Ein Drogenschnelltest schlug auf Amphetamine an. Auf richterliche Anordnung durchsuchten die Einsatzkräfte die verwahrloste Wohnung und weitere Räumlichkeiten. Dabei fanden sie „betäubungsmittelähnliche Substanzen in nicht geringer Menge” sowie Bargeld, das szenetypisch gestückelt war. Die Gesamtsumme beläuft sich auf einen fünfstelligen Bereich. Zudem wurden verschiedene Schuss Munition aufgefunden. Das Geld, die Betäubungsmittel und die Munition wurden sichergestellt.

Die Polizei nahm u. a. Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz auf. Die Rostocker Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.

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Kommentare (1)

Nicht gut Probleme. Wir in Afrika kaum Probleme alles klären.