JUGENDÄMTER

3770 Familien in MV wegen Kindeswohlgefährdung-Verdachts überprüft

Vernachlässigung, psychische und körperliche Misshandlung, sexuelle Gewalt: In hunderten Fällen stellten die Jugendämter in MV 2018 eine akute Kindeswohlgefährdung fest.
dpa
In MV sind im vergangenen Jahr 3770 Familien wegen des Verdachts der Kindeswohlgefährdung überprüft worden.
In MV sind im vergangenen Jahr 3770 Familien wegen des Verdachts der Kindeswohlgefährdung überprüft worden. Maurizio Gambarini
Wiesbaden.

In MV sind im vergangenen Jahr 3770 Familien wegen des Verdachts der Kindeswohlgefährdung überprüft worden. 663 Mal stellten die Jugendämter daraufhin eine akute Kindeswohlgefährdung fest, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden bekannt gab. Häufigste Gründe für diese Einschätzung waren demnach Vernachlässigung, gefolgt von psychischer und körperlicher Misshandlung sowie sexueller Gewalt.

Eine latente Kindeswohlgefährdung ist den Daten zufolge bei 371 Familien angenommen worden. Den größten Posten bilden mit 1634 Fällen die Familien, bei denen im Ergebnis keine Kindeswohlgefährdung, aber Hilfsbedarf festgestellt wurde. Keine Gefährdung der Kinder sei bei 1102 Überprüfungen festgestellt worden.

Bundesweit gab es 157 271 Überprüfungen. Das waren rund 14 000 mehr als im Vorjahr. Seit 2012 steigt die Zahl der Prüfverfahren kontinuierlich an.

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