BRANDANSCHLAG AUF JUGENDZENTRUM

400 Greifswalder demonstrieren für das „Klex”

Nachdem es einen versuchten Brandanschlag gegen das Greifswalder Jugendzentrum „klex” gegeben hat, sind rund 400 Menschen auf die Straße gegangen.
Sie zogen durch die Greifswalder Innenstadt vom Markt zum Jugendzentrum.
Sie zogen durch die Greifswalder Innenstadt vom Markt zum Jugendzentrum. Philipp Schulz
Rund 400 Menschen kamen zu der Demonstration für das Klex zusammen.
Rund 400 Menschen kamen zu der Demonstration für das Klex zusammen. Philipp Schulz
Auslöser waren zwei Vorfälle in der vergangenen Woche, unter anderem ein versuchter Brandanschlag.
Auslöser waren zwei Vorfälle in der vergangenen Woche, unter anderem ein versuchter Brandanschlag. Philipp Schulz
Greifswald.

Trotz nass-kaltem Wetter versammelten sich am Sonnabend rund 400 Greifswalder auf dem Marktplatz der Hansestadt, um gemeinsam ein solidarisches Bekenntnis für das Greifswalder Jugendzentrum „klex” zu zeigen. Nach mehreren Redebeiträgen zog die Demonstration durch die Lange Straße, die Greifswalder Einkaufsstraße, direkt zum Jugendzentrum, am Ende der Innenstadt.

Redebeiträge bedanken sich bei Teilnehmern

In mehreren Redebeiträgen bedankten sich die Organisatoren der Demonstration und der verschiedenen Initiativen im Jugendzentrum bei den zahlreichen Demonstrationsteilnehmern. Sie bekräftigten, dass das „klex” ein wichtiger Freiraum für Greifswald sei und unbedingt erhalten werden müsse. Auch werde man sich nicht durch Angriffe von Rechts einschüchtern lassen.

„Aus polizeilicher Sicht lief die Versammlung komplett friedlich ab”, erklärte ein Polizeisprecher am Abend. Während der Demonstration habe es lediglich zu vorübergehenden Verkehrseinschränkungen gegeben. Die Polizei schätzt die Teilnehmerzahl auf 300 und war selbst mit 90 Kräften vor Ort.

Brandanschlag und Volksverhetzung lösen Demo aus

Auslöser für die Soli-Demo waren zwei Ereignisse, die sich in nur kurzem Abstand direkt beim Klex ereigneten. Am vergangenen Sonntagabend versuchten unbekannte Täter, die Tür des Jugendzentrums mit Molotowcocktails in Brand zu stecken. Die Flaschen zerbrachen, es kam aber zu keinem Feuer, teilte die Polizei mit, die wegen versuchter schwerer Brandstiftung ermittelt.

Nur zwei Tage später musste die Polizei erneut zum Zentrum ausrücken, da ein Mann am Dienstagabend volksverhetzende und judenfeindliche Parolen gerufen hatte. Nach Angaben der Polizei drehte der etwa 50-Jährige gegen 20.35 Uhr drei bis vier Runden mit seinem Fahrrad vor dem Gebäude. Dabei habe er die Parolen gerufen. Anschließend sei er in Richtung Bahnhof davongefahren.

Das Jugendzentrum wurde in der Vergangenheit bereits öfter Ziel rechter Angriffe.

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Kommentare (12)

Dort tatsächlich die Gestalten, die in der Sylvesternacht und bei jeder anderen sich bietenden Möglichkeit die "Bullen" angreifen und ermorden wollen?
Sind das die Leute die ihr Geld zum größten Teil vom Amt bekommen und den Staat verfluchen?
Etwa diese Zusammenrottung, die alle andersdenkenden als Faschisten betitelt und dabei selbst der größte ist?
Wieviele von den ca. 300 kamen denn tatsächlich aus Greifswald?
@Simsalabim: Ihnen wurde doch durch den Organisator bestimmt auch eine Fahrkarte nach Greifswald zur Verfügung gestellt...

Dem ist nichts hinzuzufügen......wunderbar auf den Punkt gebracht,

Vielleicht sollten Sie Onix mal treffen. So ein rechtes Gefasel scheint Ihre Libido ja in Wallung zu bringen...

Ich brauche keine Fahrkarte, ich fahre grundsätzlich SCHWARZ...
Kleine Kleiderkunde für die Rechten und Faschisten, die hier wieder rumtönen:

Das Chamäleon ist ein Verwandlungskünstler. Je nach Stimmung und Situation kann es seine Farbe ändern, sich seiner Umwelt anpassen und noch viel wichtiger – unsichtbar werden, vor allem für seine Feinde.
Die deutsche rechtsextreme Szene scheint ein solcher Verwandlungskünstler seit Jahren zu sein. In den 80er-Jahren eigneten sich die Nazis den Skinhead-Look an, seit einigen Jahren wird in rechten schwarzen Blocks der Stil linker Gruppen kopiert. Kleidermarken wie Fred Perry, New Balance und Lonsdale wurden von der rechten Szene vereinnahmt. Angesichts der Mobilisierungsschwäche vergangener Jahre, suchen Neonazis Mittel, um neuen Nachwuchs locken zu können. Ein Trend zeichnet sich dabei ab: Sie werden hip.

Wenn es an Kreativität fehlt, muss man halt klauen. Das war bei den Rechten schon immer so.
Muss jetzt los, den nächsten Mord planen...

Wieso tragen die bunten "Demokraten" eigentlich alle schwarze Kapuzenjacken?

außerdem regnet es.

Ernsthaft, was geht in Ihren Köpfen vor? Ist dort eine vorhandene Gehirnwindung, die auch noch einigermaßen funktioniert? Wenn sie keine schwarze WInterkleidung haben sollten ,dann stellen sie sich gefälligst rosa gekleidet Montag um 18Uhr auf den Marktplatz in Neubrandenburg und wir kaufen ihnen schwarze Kleidung! Herr Gott noch mal, wie verschrenkt sind sie eigentlich in ihren geistigen Belanglosigkeiten?! Steht nicht im AFD / NPD Programm - kann nicht reden, bla bla bla - Gibt, gab oder wird es bei Ihnen irgendwann einmal ein Hirn geben? Und Nordkurier, ja sie dürfen und können gerne ausblenden - aber bei soviel Nichtintelligenz, da platzt halt mal der Kragen ;) SO und nun zum Thema: KLEX und IKUWO - hupps ist ja i nRostock aber egal - FOREVER!

Ups, da schein ich ein wunden Punkt getroffen zu haben. Kleiner Tipp, die schwarze Kleidung ist praktisch zur Vermummung, für die Jagd auf Andersdenkende.

Auf den Bildern sind alle Gesichter zu erkennen, was schwarz jetzt zur besseren Vermummungsfarbe als grün, gelb... macht, wissen wohl nur Sie.
Im Netz ohne Klarnamen zu schreiben, ist ja irgendwie auch Vermumung...

Wieso sollte ich auch. Für mich ist es absurd, im Internet für alle sichtbar, meine Identität Preis zu geben, während gleichzeitig Millionen Fremdländler ohne Identitäts-check in unser Land strömen.

Schauen Sie mal, so sieht es aus, wenn die AFD bei Regen demonstriert. Sieht irgendwie viel bunter aus, als bei den "Bunten".

https://www.freiepresse.de/mittelsachsen/floeha/trotz-regen-400-menschen-bei-afd-demo-in-freiberg-artikel9442423

... diese Versammlung friedlich verlief ist schon was besonderes, seltenes. Ansonsten bin ich bei denen die der Meinung sind, dass die schwarze Kleidung bei Versammlungen und anderen Aktivitäten missbräuchlich als Vermummung verwendet wird. Unter dem Deckmantel, es ist kalt.
Wer es nicht glaubt oder glauben will, braucht nur mal die mediale Berichterstattung zu gewalttätigen Ausschreitung linksradikaler Teilnehmer recherchieren und wird massenweise fündig.