INZIDENZ DEUTLICH GESTIEGEN

436 Corona-Fälle und sieben Tote in MV

Am Tag nach dem langen Osterwochenende sank die Inzidenz in MV deutlich. Am Mittwoch stiegen die Corona-Fallzahlen dafür wieder heftig an.
Die Corona-Fallzahlen in Mecklenburg-Vorpommern sind am Mittwoch deutlich angestiegen.
Die Corona-Fallzahlen in Mecklenburg-Vorpommern sind am Mittwoch deutlich angestiegen. Sina Schuldt
Rostock ·

In Mecklenburg-Vorpommern sind die Corona-Fallzahlen am Mittwoch deutlich gestiegen. 436 neue Fälle wurden gemeldet, sieben Menschen sind gestorben. Damit stieg die Gesamtzahl der Fälle seit März auf 32.339 und die Zahl der Toten in MV auf 887, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte. Am Dienstag wurden 170 Fälle gemeldet, die Inzidenz sank deutlich. Das könnte auch an dem langen Osterwochenende und weniger Testungen gelegen haben. 28.199 Menschen gelten dem Lagus nach als genesen. Aktuell werden 314 Menschen in Krankenhäusern behandelt, davon 81 auf Intensivstationen.

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Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, liegt in MV dem Lagus zufolge aktuell bei 88,6 (plus 12,0 im Vergleich zum Vortag). Besonders stark stieg der Wer in der Mecklenburgischen Seenplatte an, wo er jetzt bei 141,4 liegt (plus 30,2). Am niedrigsten ist die Inzidenz weiterhin in Vorpommern-Rügen (plus 3,2). Die weiteren Werte:

  • Ludwigslust-Parchim 109,1 (plus 9,0)
  • Nordwestmecklenburg 84,5 (plus 15,9)
  • Landkreis Rostock 73,7 (plus 21,3)
  • Vorpommern-Greifswald 100,61 (plus 5,5)
  • Stadt Rostock 59,8 (plus 0,5)
  • Schwerin 79,5 (plus 4,2)

 

 

Die meisten neuen Corona-Fälle gab es am Mittwoch im Kreis Seenplatte mit 119, gefolgt vom Kreis Rostock mit 67. Ludwigslust-Parchim registrierte 62, Nordwestmecklenburg 55 und Vorpommern-Greifswald 48 Fälle. Aus der Stadt Rostock stammen 31, aus Vorpommern-Rügen 30 und aus Schwerin 24 Fälle.

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Kommentare (12)

Der harte Lockdown wird herbeigetestet und die Kanzlerin ist natürlich dafür zu haben, war ja auch nicht anders zu erwarten. Wir gehen seit einem Jahr von Lockdown zu Lockdown, wir tragen Masken, benutzen Desinfektionsmittel und halten Abstand, aber komischerweise ändert sich nichts an den Zahlen. Die Geschäfte sind durch die Testpflicht leer und es geht in Richtung Insolvenz, aber der Politik kümmert es nicht. Es wird auch mit Impfung keine Freiheiten mehr geben, denn das ist nur eine Illusion und der Great Reset lässt grüßen.

Wer hält sich denn bitte konsequent an die Regeln? Sie etwa? Sorry, aber unglaubwürdig.
Das fängt bei Corona-Partys an und hört im Supermarkt auf, weil keiner mehr auf Abstände achtet. In der Breite alles wie vorher, nur mit Lappen auf der Nase.
Es bringt praktisch garnix und der Lockdown geht weiter. Wissen Sie aber selbst. Deshalb erwähnen Sie es ja.

Bedanken Sie sich also zuallererst bei ihren Mitbürgern aus Stuttgart, Berlin und Kassel für deren Haltung uns alle vorsätzlich in Geiselhaft zu nehmen für ihren Egoismus. Da kann man mal klatschen.

So wie nach jedem Wochenende. In dieser Weltweiten, tödlichen und nicht zu stoppenden Pandemie arbeiten die wichtigen Institutionen am Wochenende und Feiertags nur auf Sparflamme. Oder faxen erst am nächsten Werktag, was soll's. Dieses Land ist ein Witz geworden. Frau M. wird schon noch dafür sorgen das Deutschland einen großen Neuanfang bekommt, sind die Ministerpräsidenten (m/w/d) erstmal entmachtet läuft es ganz und gar nach ihrer Irren Laune.

Und auch im April, nach 6 Monaten Lockdown scheint es so das Einzelhändler, Fitnessstudios, Kinos, Hotels usw. immer noch genug Geld haben um zu überleben...viel unternehmen diese Gewerben ja nicht und machen immer Stillschweigend mit. Gewöhnt euch an den derzeitigen Zustand, das wird wohl so bleiben......

arbeiten seit über einem Jahr am Limit. Schieben Berge von Überstunden vor sich her. Würden Sie jedes Wochenende arbeiten wollen???

Vielleicht haben Sie es noch nicht gehört, aber in mehreren modernen Unternehmen ist sowas wie ein Schichtsystem sehr etabliert ? Dann muss auch nicht jeder, jedes Wochenende arbeiten. Wenn wir in einer Pandemie sind und Sie in einem Institut arbeiten würden, welches in seiner Aufgabe enorm wichtig ist, was würden Sie tun? Wahrscheinlich auf Pausenzeiten und den pünktlichen Feierabend achten. In Pflegeheimen ist es schon immer so das man teils mehrere Wochenenden nacheinander arbeiten muss -teilweise im 3 Schicht System-, dafür unter der Woche freie Tage hat, Autoverkäufer arbeiten auch an Wochenenden, Blumenläden haben jeden Samstag auf, Supermarkt Angestellte arbeiten, manch einer hat in seinem Beruf sogar eine Bereitschaft und muss Nachts los, ganz ohne Notlage aber das alles hat sonst auch niemanden interessiert.

Warum sollte das beim Test-, Impfzentrum, Gesundheitsamt während einer Pandemie nicht möglich sein?

eine Mitarbeiterin eines Gesundheitsamtes berichtet.

Interessant auch immer wieder die Berichte der Rechtsanwältin Beate Bahner.
Scheinbar arbeiten Gesundheitsämter nicht gesetzeskonform, um die Zahlen hoch zu treiben.
Außerdem fehlten Ct-Werte.

Wie kommen Sie darauf dass Sie nach Macht strebt? Sie stellt sich doch nicht mal mehr zur Wahl.

Frau Kawczinski findet die Zahlen bleiben immer gleich? Na dann schauen sie mal auf den Verlauf. Da geht es rauf und runter ... 1. Welle ..2. Welle ..3.Welle Einfach mal Nachrichten verfolgen. Aber seien sie beruhigt. Es wird besser, wenn die Masse geimpft ist und der Sommer kommt sind die Infektionszahlen hoffentlich vorbei.

schlau und allwissend Sie hier immer die Staatsmeinung vertreten - Schonmal darüber nachgedacht, sich als Regierungssprecher zu bewerben?

Regierungssprecher kommen nicht in zwei Sätzen auf den Schwachpunkt einer These.

...schwarz, gelb, rot, grün, blau ?
Die sitzen doch alle im Parlament und sind der Staat. Alle sind der Staat .. Sie selbst auch! Und am Ende findet die Mehrheit nen Konsens. So funktionieren offene Gesellschaften.

Bill Gates. Eine interessante Zusammenfassung der Ärztin Nina P. auf Kulturstudio.
Da können Ärzte noch etwas lernen, vor allem die der Gesundheitsämter.

Aber wir wissen ja: die Maßnahmen dürfen niemals hinterfragt werden. Wir müssen das jetzt einfach so machen.
Und Obduktionen sind auch nicht so gut.

waren vorher PCR-Test positiv oder hatten entsprechende Symptome. Was ist mit den anderen 95%? Sind die egal? Diese 95% sind "Normal" und ohne Maßnahmen zulässig? Die 5% nicht? Wenn Ihr erst Rothaarige zählt und danach Blondhaarige macht das natürlich eine beängstigende Inzidenz. Eine ohne jegliche Aussagekraft. Nur mal zur Erinnerung: im Januar hatten wir Wochen mit mehr als 6000 PCR-Test positiv Tote und eine geringere Inzidenz. Und nicht zu vergessen: wir befinden uns momentan in einem Zeitraum der Untersterblichkeit zu den Vorjahren.