INSEL RÜGEN

500 Menschen demonstrieren gegen "AfD-Flügeltreffen"

Auf der Insel Rügen wird gegen das „AfD-Flügeltreffen” in Binz demonstriert. In Schwerin forderte Ministerpräsidentin Schwesig einen entschiedenen Kampf gegen Rechtsextremismus.
dpa
Die Demonstration des Bündnisses „Rügen für Alle” durch Binz richtet sich gegen das Treffen des rec
Die Demonstration des Bündnisses „Rügen für Alle” durch Binz richtet sich gegen das Treffen des rechtsnationalen Flügels der AfD im Strandhotel Arkona an der Strandpromenade des Ostseebades. Stefan Sauer
Beim Bundeskongress der Jusos bilden Kevin Kühnert und Manuela Schwesig das Symbol „Herz statt Hetze” zur Unt
Beim Bundeskongress der Jusos bilden Kevin Kühnert und Manuela Schwesig das Symbol „Herz statt Hetze” zur Unterstützung der Proteste gegen ein Treffen des rechten Flügels der AfD in Binz auf Rügen. Bernd Wüstneck
Die Demonstration des Bündnisses „Rügen für Alle” durch Binz richtet sich gegen das Treffen des rec
Die Demonstration des Bündnisses „Rügen für Alle” durch Binz richtet sich gegen das Treffen des rechtsnationalen Flügels der AfD im Strandhotel Arkona an der Strandpromenade des Ostseebades. Stefan Sauer
Die Demonstration des Bündnisses „Rügen für Alle” durch Binz richtet sich gegen das Treffen des rec
Die Demonstration des Bündnisses „Rügen für Alle” durch Binz richtet sich gegen das Treffen des rechtsnationalen Flügels der AfD im Strandhotel Arkona an der Strandpromenade des Ostseebades. Stefan Sauer
Die Demonstration des Bündnisses „Rügen für Alle” durch Binz richtet sich gegen das Treffen des rec
Die Demonstration des Bündnisses „Rügen für Alle” durch Binz richtet sich gegen das Treffen des rechtsnationalen Flügels der AfD im Strandhotel Arkona an der Strandpromenade des Ostseebades. Stefan Sauer
Polizeifahrzeuge vor dem Strandhotel Arkona .
Polizeifahrzeuge vor dem Strandhotel Arkona . Stefan Sauer
Die Demonstration des Bündnisses „Rügen für Alle” durch Binz richtet sich gegen das Treffen des rec
Die Demonstration des Bündnisses „Rügen für Alle” durch Binz richtet sich gegen das Treffen des rechtsnationalen Flügels der AfD im Strandhotel Arkona an der Strandpromenade des Ostseebades. Stefan Sauer
Die Demonstration des Bündnisses „Rügen für Alle” durch Binz richtet sich gegen das Treffen des rec
Die Demonstration des Bündnisses „Rügen für Alle” durch Binz richtet sich gegen das Treffen des rechtsnationalen Flügels der AfD im Strandhotel Arkona an der Strandpromenade des Ostseebades. Stefan Sauer
Schwerin.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat zum entschiedenen Kampf gegen Rechtsextremismus aufgerufen und den Protest gegen ein Treffen des rechtsnationalen AfD-Flügels am Samstag in Binz auf Rügen unterstützt.

Führende Flügel-Vertreter wie Björn Höcke und Andreas Kalbitz seien Menschen, „die mit Worten, mit Hass und Hetze unsere Gesellschaft spalten und Menschen ausgrenzen wollen”, sagte Schwesig am Samstag auf dem Juso-Bundeskongress in Schwerin.

Mehr lesen: Polizei zieht nach Demos gegen "AfD-Flügeltreffen" Bilanz.

„Hass und Hetze im Wort”

Sie zog Parallelen zur Zeit der Weimarer Republik. Auch damals sei die Rohheit in der Sprache auf die Straße übergesprungen. „Von Hass und Hetze im Wort ist es nicht weit bis zur Gewalttat, wie wir schon in Halle sehen konnten. Und dagegen müssen wir uns gemeinsam wehren”, forderte die SPD-Landeschefin.

Es gelte, die Errungenschaften der friedlichen Revolution vom Herbst 1989 zu verteidigen: Freiheit, freie Wahlen, Reisefreiheit, Presse- und Meinungsfreiheit, zählte Schwesig auf.

Proteste gegen AfD-Treffen

Gegen das Treffen des rechtsnationalen Flügels der AfD demonstrierten am Samstag nach Polizeiangaben rund 500 Menschen. Sie seien am Mittag zu einem Protestzug durch das Ostsee-Bad gestartet, sagte eine Polizeisprecherin. Aufgerufen hatten zwei Bündnisse gegen Rechts sowie evangelische Kirchgemeinden der Region.

Die AfD-Politiker tagten hinter verschlossenen Türen. Angekündigt waren auch die AfD-Landeschefs von Thüringen und Brandenburg, Björn Höcke und Andreas Kalbitz. Der von Höcke initiierte rechtskonservative „Flügel” wird vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall im Bereich Rechtsextremismus eingestuft.

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Kommentare (5)

und weiß, das sind die Farben Pommerns. Nicht schwarz oder grün. Schon gar nicht rot oder gelb. Merkt euch das!

Naja 500 Leute sind das wohl bei weiten nicht. Mich würde mal interessieren, woher der Nordkurier diese Zahl hat. [Anm.d.Red.: Dies steht im Artikel. Die Information stammt von der Polizei.]
Des weiteren findet der NK es scheinbar nicht erwähnenswert, das durch die Demonstranten im Vorfeld mehrere Sachbeschädigungen (Grafittis) begangen wurden. Auch Widerstandshandlungen und Verstoße gegen das Versammlungsgesetz listet die Polizei auf. [Anm.d.Red.: Dies ist in einem extra Artikel zusammengefasst. https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/polizei-zieht-nach-demos-gegen-afd-fluegeltreffen-bilanz-2337558311.html ]

Ist so eine Zielscheibe mit den Konterfei von Höcke darin, nicht ein Aufruf zum Mord!? Stellt euch mal vor, was los wäre wenn AFD-Demonstranten mit ein Foto von Frau Roth und ner Zielscheibe drum rum durch die Gegend ziehen würden.

ihr lauft grosse Gefahr, euch komplett lächerlich zu machen. Einseitige Sympathie-Bekundungen gegen alles, was irgendwie rechts ist, sind einer Ministerpräsidenten und eines Juso-Chefes nicht würdig. Noch dazu: die Antifa-Bewegung "Storch Heinar" wählt wohl eher "Die Linke" statt der SPD.

... flüchten gern in den Untergrund. Die AfD müsste in die Tiefgarage flüchten. Passt also schon.