MOTORRAD-DEMO IN SCHWERIN

600 Biker protestieren gegen Fahrverbote

Insgesamt 1000 Teilnehmer auf rund 600 Motorrädern haben in Schwerin gegen Sonntagsfahrverbote demonstriert und dabei mächtig Krach gemacht. Dabei könne von einem Verbot nicht die Rede sein, so der Verkehrsminister.
dpa
Mehr als 1000 Motorradfahrer beteiligen sich an einem Fahrzeugkorso durch die Innenstadt und fahren in Richtung Schweriner Sch
Mehr als 1000 Motorradfahrer beteiligen sich an einem Fahrzeugkorso durch die Innenstadt und fahren in Richtung Schweriner Schloss. Jens Büttner
Mehr als 1000 Motorradfahrer beteiligen sich an einem Fahrzeugkorso durch die Innenstadt und fahren in Richtung Schweriner Sch
Mehr als 1000 Motorradfahrer beteiligen sich an einem Fahrzeugkorso durch die Innenstadt und fahren in Richtung Schweriner Schloss. Jens Büttner
Mehr als 1000 Motorradfahrer beteiligen sich an einem Fahrzeugkorso durch die Innenstadt und fahren in Richtung Schweriner Sch
Mehr als 1000 Motorradfahrer beteiligen sich an einem Fahrzeugkorso durch die Innenstadt und fahren in Richtung Schweriner Schloss. Jens Büttner
Mehr als 1000 Motorradfahrer beteiligen sich an einem Fahrzeugkorso durch die Innenstadt und fahren in Richtung Schweriner Sch
Mehr als 1000 Motorradfahrer beteiligen sich an einem Fahrzeugkorso durch die Innenstadt und fahren in Richtung Schweriner Schloss. Jens Büttner
Mehr als 1000 Motorradfahrer beteiligen sich an einem Fahrzeugkorso durch die Innenstadt und fahren in Richtung Schweriner Sch
Mehr als 1000 Motorradfahrer beteiligen sich an einem Fahrzeugkorso durch die Innenstadt und fahren in Richtung Schweriner Schloss. Jens Büttner
Mehr als 1000 Motorradfahrer beteiligen sich an einem Fahrzeugkorso durch die Innenstadt und fahren in Richtung Schweriner Sch
Mehr als 1000 Motorradfahrer beteiligen sich an einem Fahrzeugkorso durch die Innenstadt und fahren in Richtung Schweriner Schloss. Jens Büttner
Schwerin.

Mehr als 1000 Menschen haben am Samstag auf einer Biker-Demo in Schwerin gegen mögliche Sonntagsfahrverbote für Motorradfahrer protestiert. In einem von Polizeibeamten eskortierten Korso fuhren die mehr als 600 Bikes aus einem Industriegebiet bei Schwerin in Richtung des Verkehrsministeriums, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Dort übergaben die Protestler eine Petition. Große Verkehrsbehinderungen habe es nicht gegeben.

Bundesweit gab es in mehreren Städten Protestaktionen von Bikern. In München war die Demonstration verboten worden – dennoch waren dort mehrere Tausend Motorradfahrer in der Stadt unterwegs.

Die Biker sind gegen eine Initiative des Bundesrats zur Reduzierung von Motorradlärm. Unter anderem spricht sich die Länderkammer dafür aus, für Motorräder leichter Fahrverbote aus Lärmschutzgründen an Sonn- und Feiertagen zu ermöglichen.

Pegel: Beschluss sieht kein generelles Fahrverbot vor

MV-Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) wies in einer Mitteilung darauf hin, dass der Bundesratsbeschluss zur wirksamen Minderung und Kontrolle von Motorradlärm ausdrücklich kein generelles Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen darstelle. Vielmehr gehe es um die Möglichkeit, für besondere Konfliktfälle auf einzelnen Straßenabschnitten wegen erheblicher Belastungen durch Motorradlärm die zugelassene Geschwindigkeit zu begrenzen oder auch an besonderen Tagen Fahrverbote zu erlassen.

Von einem generellen Fahrverbot für Motorräder an Sonn- und Feiertagen könne nicht die Rede sein, hieß es weiter. Es gehe vielmehr um das Schaffen der Möglichkeit, bei besonderen Belastungen der Anwohner von Straßenabschnitten Einzelfallentscheidungen zu ermöglichen.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Schwerin

Kommende Events in Schwerin (Anzeige)

zur Homepage

Kommentare (8)

würde sich jeder an die Regeln halten, hätten die Biker keine Probleme. Keine Ärger mit
der Polizei, keine Geldstrafen und sonstige Kosten. Als ehemaliger DKW, BMW, Heinkel
Roller und div. Mopedfahrer hat der Fahrspaß nichts mit Lärm zu tun.
Dieser Rat ist natürlich kostenlos!
Mein Senf ist alle.

Was sind sind bitte schön “ besondere Tage“ Da soll der Verkehrsminister mal die Katze aus dem Sack lassen.

Alles nur ein untauglicher Versuch des Verkehrsministers es herunterzuspielen. Es geht in der Tat um ein zeitlich befristetes Sonn-und Feiertagsvervot für Motorräder. Zeitlich befristet bedeutet dann von März bis Oktober. Und das nur wegen einiger weniger die man nicht in den Griff kriegen will? Da muss die Polizei eben ihr Kontrollvolumen erhöhen.

Keiner kommt auf die Idee wegen einiger Rambo-Radfahrer das Radfahren generell zu verbieten. Klingt komisch, ist aber so.

„Die Biker sind gegen eine Initiative des Bundesrats zur Reduzierung von Motorradlärm.“
So steht es im Artikel und es ist schlichtweg falsch!!!!!!!!!!!!!
Sowas wird einfach von dpa übernommen.

600 Biker (original Überschrift) , 1000 Menschen auf 600 Motorrädern oder doch 1000 Biker auf 600 Maschinen.
Hier geht es doch nur darum, Menschen ihr Hobby zu verbieten.
Den Spaß am wochenendlichen Motorradfahren zu nehmen. An den letzten Kommentaren zu diesem Thema haben sich unsere kleinen, armen linken Fahrradfahrer-Kommentatoren wieder ausgiebig geoutet und gezeigt wie sehr sie dieser Kultur der Verbote zustimmen.
In meinen Augen seit Ihr nur neidisch, auf das was sich andere Leute zu ihrer Freizeitgestaltung erarbeitet haben.
Sagt jemand der kein Motorradfahrer ist.

In einer Welt, in der Kraftfahrzeuge, Maschinen und das zivilisierte Leben allgemein über die Jahrzehnte immer leiser geworden sind, kann man das Gedonner der Motorradgeschwader inmitten der Beschaulichkeit des ländlichen Raums nur befremdlich finden. Gibt es ein egozentrischeres Hobby? Man lebt seine "Freiheit"sillusionen auf Kosten aller, die die Ruhe lieben. Einschränkungen dieser Altherrenarroganz sind lange überfällig. Endlich mal eine Verbotsidee, die zivilisatorischen Fortschritt bedeutet! Die Bikerbrunft braucht längst Beschränkungen zum Wohl aller.

... gehören auch zu denen, die alle Biker unter Generalverdacht stellen.

Nach der 32. Verordnung zur Durchführung des BundesImmissionsschutzgesetzes (Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung - 32. BImSchV) darf ein Rasenmäher zwischen 96 und 110 Dezibel laut sein. Noch Lauter sind die von vielen Hausmeisterdiensten verwendeten Laubsauger. Abgesehen von Fluglärm.
In der Zulassungsbescheinigung Teil II ist für mein Motorrad- Baujahr 2000 ein zulässiger Geräuschpegel von 90 Dezibel eingetragen. Gemessen in einem Abstand von 1 Meter und 45 ° vom Schalldämpfer entfernt. Damit bin ich immer noch leiser !!!!!!!!!!!!!!

.... haben offensichtlich das richtige Motorrad gekauft. Sie wissen aber auch, dass es ganz andere Exemplare gibt. Und weder Laubbläser noch Rasenmäher kommen plötzlich in Gruppen über uns. Gegen den besonnenen Biker ist gar nichts zu sagen.

... beabsichtigte Sonn-und Feiertagsfahrverbot richtet sich gegen a l l e Biker. Besonnene eingeschlossen und genau das ist das Problem.

Meine Güte hier wird ja gejault als nähme man dem Amerikaner die Waffe weg.